Ich würde zu 99% immer auch die richtigen CSAs wegwerfen.Zitat von thomasd
Ich würde zu 99% immer auch die richtigen CSAs wegwerfen.Zitat von thomasd
Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
... um mit der "Schere" anderen zu helfen.
Zitat von thomasd
Wenn es wirklich hart auf hart kommt, wird eine Fachfirma beauftragt, die dann die Ausrüstung entsorgt. Nach dem Einsatz wird dann nähmlich alles vor Ort gelagert bis diese Firma eintrift und die nimmt dann die Pumpen, Schläuche, CSA etc. mit und entsorgt diese fachgerecht oder reinigt diese.
Nach dem Einsatz wird kein GG-Zug die kontaminierte Ausrüstung auf die Fahrzeuge verlasten, wenn eine Gefahr vom Stoff ausgeht.
Blinky
Mit dem entsorgen meine ich wirklich die einmal Anzüge wie man diese zum Beispiel von der Vogelgrippe her kennt, natürlich in der Chemieausführung.
Aber gerade Punkt M wird hierbei wieder interessant.
Die Aufgabe ist natürlich Menschen bzw. Tiere zu retten.
ABER SOLL MAN SICH WIRKLICH IN GEFAHR BRINGEN UM ANDERE ZU RETTEN; NUR WEIL MAN NICHT DIE DEMENTSPRECHENDE AUSRÜSTUNG HAT UND MAN LANGE WARTEN MUSS UM ÜBERHAUPT HELFEN ZU KÖNNEN.
Ein schönes Beispiel sind ja wirklich austrettende Stoffe die die Atmung beeinträchtigen, die aber nur mit schweren CSA`s abgedichtet werden können.
Wenn da der Wind richtig steht kann da ein ganzes Dorf platliegen.
Mit den richtigen Mitteln kann die Gefahr binnen wenigen Minuten beseitigt sein, andersherum müsste mann ein Ort evakuieren?
Beim Punkt M meinte ich ja auch , je nach Stoff. Wenn bekannt ist um was es für ein Stoff handelt und Atemschutz ausreicht, das man dann unter PA vorgeht. Bei Stoffen die auch über die Haut reagieren würde ich auch nur absperren und abwarten. Eigenschutz geht immer vor.
Blinky
Hallo,
leider ist meine Antwort von gestern irgendwie verschwunden...
Richtige Gefahrguteinsätze sind eine komplizierte Sache und können nicht bewältigt werden nur weil Jemand das Geld 4 CSA zu kaufen (meiner Meinung nach langen 3.000 € nicht, ich dacht es wären ca. 8.000 € für den Auer). Es braucht Ausbildung, Literatur, Geräte... auch im Ersteinsatz.
Von thomasd:
"Ein schönes Beispiel sind ja wirklich austrettende Stoffe die die Atmung beeinträchtigen, die aber nur mit schweren CSA`s abgedichtet werden können.
Wenn da der Wind richtig steht kann da ein ganzes Dorf platliegen.
Mit den richtigen Mitteln kann die Gefahr binnen wenigen Minuten beseitigt sein, andersherum müsste mann ein Ort evakuieren?"
Was willste den machen wenn du ein CSA Trupp hast? In den seltensten Fällen ist es so, dass man reinlaufen muss und nen Schieber zudrehen.
Grüße
dani k.
desweiteren jährliche unterweisungen und übungen um auf dem stand der technik zu sein. manchmal ist es ratsam weniger zu machen, aber dafür richtig. und nur weil ne firma ansässig ist braucht man das material noch lange nicht.
und einfach nur CSA kaufen und losretten ist auch nicht, wenn jemand CSA hat braucht er auch einen Dekon platz, nicht auszudenken der erste trupp geht los und der CSA wird beschädigt, nun geht der trupp zurück und dann?dann doch lieber einen GG-Zug alarmieren
Genau so sollte das sein. Lage vor Ort beurteilen, beobachten, Großräumig absperren und weitere Kräfte nachfordern. Das kann jede Wehr. Dann wartet man lieber und man riskiert nicht das Leben bzw. die Gesundheit der Einsatzkräfte.
der Auer kostet 3.500 € und keine 8.000
Und zur dekon .. na sicher reicht das wenn ich im Notfall mit viel Wasser spüle.
Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
... um mit der "Schere" anderen zu helfen.
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