Ergebnis 1 bis 15 von 2598

Thema: Neues von DIGITALEM BOS Funk

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Registriert seit
    22.02.2004
    Beiträge
    225
    Polizei und Feuerwehr im Sinne der Einsatzkräfte ist nicht korrekt. Die Versuchsanalgen stehen am IDF, dem LZPD und LAFP. Im nächsten Schritt wird dann Köln mit der neuen Technik ausgestattet.

    Digitaler Polizeifunk in NRW gestartet

    Die ersten Sendestationen des neuen Digitalfunknetzes für Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch in Betrieb genommen worden. Innenminister Ingo Wolf (FDP) startete die Anlage beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Neben der Testanlage beim LZPD wurden in Münster im Institut der Feuerwehr (IdF) und im Landesamt für Aus- und Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) weitere Sendeeinheiten in Betrieb genommen.

    Duisburg (ddp-nrw). Die ersten Sendestationen des neuen Digitalfunknetzes für Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch in Betrieb genommen worden. Innenminister Ingo Wolf (FDP) startete die Anlage beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Neben der Testanlage beim LZPD wurden in Münster im Institut der Feuerwehr (IdF) und im Landesamt für Aus- und Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) weitere Sendeeinheiten in Betrieb genommen. In Münster werden die ersten Polizisten und Feuerwehrleute in der neuen Technik ausgebildet. Nach Angaben des Innenministeriums sollen sie ihr Wissen als Multiplikatoren innerhalb ihrer Behörden weitergeben. «Mehr als 170 000 Angehörige der Hilfsorganisationen und 40 000 Polizisten müssen in der neuen Technik bis zum Jahr 2010 fit gemacht werden», erläuterte Wolf.

    Bis dahin soll die digitale Funktechnik flächendeckend in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Polizei und Hilfsorganisationen im Land rüsten rund 26 000 Fahrzeuge um und tauschen etwa 80 000 Funkgeräte aus. 110 Leitstellen bei Feuerwehr und Polizei müssen an die neue Technik angepasst werden. Für Nordrhein-Westfalen betragen die zu erwartenden Kosten für Aufbau und 15-jährigen Betrieb des Digitalfunks rund 500 Millionen Euro. «Der Digitalfunk ist abhörsicher und bringt den Polizisten und damit den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit», sagte der Innenminister.

    Neben der Hochsicherheitsverschlüsselung biete er weitere Vorteile gegenüber dem bisher analogen Funk. So wird es unter anderem möglich sein, Datensätze statt Sprache zu übermitteln, die Funkqualität verbessert sich auch unter Extrembedingungen, und die Funkgeräte sind kleiner und leichter. Daneben bieten die Geräte zusätzliche Funktionen wie Einzelruf, Telefonieren und die Möglichkeit, Kurzmitteilungssysteme zu nutzen. ddp/map/uge
    http://www.ad-hoc-news.de/Politik-Ne...-NRW-gestartet


    Start der Referenzplattform für digitalen Behördenfunk in Nordrhein-Westfalen

    Mit dem berühmten Druck auf den Sprechknopf hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) die Referenzstandorte für die Einführung des digitalen BOS-Funks (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) in Betrieb genommen. An drei Standorten in Münster und Duisburg werden verschiedene Geräte und Leitstellen-Systeme getestet und die europaweite Ausschreibung vorbereitet. Insgesamt rechnet Nordrhein-Westfalen mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro.

    In Nordrhein-Westfalen werden etwa 370 Basistationen und 110 Leitstellen mit Funksendern für den BOS-Digitalfunk ausgerüstet. Bei der Polizei müssen etwa 10.000 Fahrzeuge, bei Feuerwehr und Rettungsdiensten 13.300, beim Katastrophenschutz 2500 Einsatzwagen mit dem neuen Funk ausgerüstet werden. Hinzu kommen rund 50.000 Handfunkgeräte für die Einsatzkräfte vor Ort. In den vorkalkulierten Kosten von 500 Millionen Euro ist auch Schulung von ca. 210.000 Personen enthalten, die mit dem neuen Funksystem arbeiten müssen.

    Der erste Abschnitt des Sendenetzes wird im Regierungsbezirk Köln in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Um diesen Kern herum wird das BOS-Netz Stück für Stück so erweitert, dass mit den installierten Basisstationen eine optimale Abdeckung erreicht wird. Mit dieser "heuristischen" Methode in der Feinplanung will man Probleme umgehen, die in den (topographisch einfacheren) Niederlanden beim Aufbau des C2000-Netzes den BOS-Funk behinderten. Dort wurde das Funknetz ausschließlich am Rechner geplant und wies nach der Installation etliche Funklöcher auf. Ob die ursprüngliche Zielvorgabe eingehalten wird, das Gesamtsystem bis 2010 zu errichten, sei nicht dramatisch, erklärte Innenminister Wolf zum Projektstart. Sicherheit gehe vor Schnelligkeit. "Der Aufbau des Digitalfunknetzes ist eines der größten technischen Modernisierungsprojekte für uns."

    Insgesamt werden 422 Feuerwehren und 96 Werkfeuerwehren sowie 55 Polizeibehörden neu ausgestattet. Mit Referenzanlagen bei der Zentrale für Polizeiliche Dienste in Duisburg und dem Institut der Feuerwehr sowie dem Landesamt für Ausbildung der Polizei (beide in Münster) wird die Interoperabilität verschiedener Systeme getestet. Derzeit sind Geräte von EADS, Motorola und Sepura im Test, weitere Hersteller sollen folgen. Im Unterschied zu anderen Bundesländern setzt NRW bei der Alarmierung von Einsatzkräften nicht auf die Alarmfunktion nach dem TETRA-Standard des neuen Digitalfunks, sondern auf den POCSAG-Standard mit einem eigenen digitalen Funknetz. Im Unterschied zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, wo die Zahl der Leitstellen stark verringert wird, behält Nordrhein-Westfalen seine Leistellendichte mit jeweils 55 Leitstellen für die Polizei und Feuerwehr/Rettungsdienste. Nur in Wuppertal und Remscheid werden die Leitstellen technisch zusammengelegt. Auch das vor allem von Niedersachsen betriebene Konzept der "bunten Leitstellen", die gemeinsam für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zuständig sind, wird nicht verfolgt, nachdem ein entsprechendes Pilotprojekt mit der Bewertung "nicht zweckdienlich" abgeschlossen wurde. (Detlef Borchers) / (jk/c't)
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/95123
    Geändert von fmjmp (29.08.2007 um 16:47 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    13.12.2005
    Beiträge
    204

    es sind

    TETRA-Geräte von EADS ex Nokia.
    Ich kenne sie von meinem Arbeitsplatz. Zumindest für die Feuerwehr nicht geeignet, derweil mit Handschuhen unbedienbar. Rausgeworfenes Geld.
    Dies als Kurz-Statement von mir.
    Operative Hektik ersetzt keine geistige Windstille...

  3. #3
    LittleGrisu Gast
    Moin moin,

    und was soll uns das sagen, C41? Dass Dir die Geräte nicht gefallen oder dass Du ein Tetra-Gegner bist?

    Also auch ich habe die TETRA-Geräte von EADS in den Händen gehabt und zwar mehrmals. Was musst Du denn als "Feuerwehrmann mit Handschuhen" damit machen? Komplizierte kleine Tasten drücken um während Deines Atemschutzeinsatzes zuhause anzurufen?

    Wenn Du Einsatzkraft mit Handschuhen bist, wirst Du nicht weiter machen müssen, als eine Sprechtaste zu drücken! Und die Sprechtasten des THR880i funktionieren auch mit Handschuhen. Und wenn Du eine Einsatzkraft einer großen Feuerwehr seien solltest, dann wird diese große Feuerwehr seinen Angriffstrupps garantiert einen Handkeil mit ner Strippe daran zur Verfügung stellen, damit das Gerät in Deinen Hupf-Klamotten verschwindet. Den Handkeil wirst Du Dir irgendwo ranklipsen und damit funken.

    Du als Handschuhträger wirst mit den Geräten keine Menueführungen durchführen müssen, denn die werden für Löschknechte garantiert gesperrt, damit da nicht jeder rumexperimentieren kann. Und solltest Du Führungskraft sein, dann wirst Du in der Lage sein, kurzzeitig Deine Handschuhe auszuziehen und superwichtige Menuefunktionen durchzuführen.

    Hey, die Technik geht weiter. Iss ja nen Ding.

    Manno,

    mICHael

  4. #4
    Registriert seit
    17.12.2001
    Beiträge
    1.853
    Moin.

    Leute haut euch nicht, wenn man so in den Wald reinhört, verdichtet sich so langsam, das es wohl darauf hinauslaufen könnte, das der Einsatzstellenfunk wohl analog 2m bleibt. Jedenfalls plant mal wohl hier und da ohne In-House-Versorgung.
    Genau das wird wohl auch so kommen, denke ich. In BaWü sind diese Überlegungen wohl nachzulesen und hier in NRW hab ich es auch schon mitbekommen.

    Ansonsten abwarten...es gab ja schonmal einen Startschuß im Juli, kurz danach wurde wieder mal zurückgerudert. Also alles mal gaanz vorsichtig und langsam abwarten.

    Noch was: es gibt natürlich die krassen Tetra-Gegner, aber es mit gleicher Intesität gibts auch die Tetra-Liebhaber, welche nach der neuen Technik lechzen um diese in kindlicher Manier wie ein Spielzeug lieb haben zu können. ;-)

    Das was da in Münster und Duisburg jetzt als test läuft ist wirklich nix großes und sollte ja eh schon laufen nach Juli. Wern ich jetzt lese das dort Geräte verschiedener Hersteller auf Kompatibilität u.a. getestet werden sollen, dann frag ich mich was man im Pilotprojekt Aachen eigentlich gemacht hat.

    Eigentlich hätte man solche Test schon vor der Vergabe machen sollen um Erkenntnisse für den täglichen Dienstgebrauch zu erlangen. Anders kann ich mir nicht erklären wieso es für FW/RD da noch nicht geklärte Anforderungspunkte gibt.
    Geändert von FunkerVogth (29.08.2007 um 19:10 Uhr)
    Mfg
    FunkerVogth

    Und jetzt Werbung:
    -------------------------
    http://www.ig-wasi.de/
    Das Forum zur Seite:
    http://forum.ig-wasi.de/

    www.hochleistungssirene.de

  5. #5
    Registriert seit
    31.10.2005
    Beiträge
    88

    Digital

    Hallo kann mir einer diesen Satz mal genau erklären, wie ist das gemeint mit der Leistellendichte in diesen Satz??? Wie ist das in Niedersachsen denn??? Und weiss einer wie die Alamierung in Niedersachsen sein wird??? Im Unterschied zu anderen Bundesländern setzt NRW bei der Alarmierung von Einsatzkräften nicht auf die Alarmfunktion nach dem TETRA-Standard des neuen Digitalfunks, sondern auf den POCSAG-Standard mit einem eigenen digitalen Funknetz. Im Unterschied zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, wo die Zahl der Leitstellen stark verringert wird, behält Nordrhein-Westfalen seine Leistellendichte mit jeweils 55 Leitstellen für die Polizei und Feuerwehr/Rettungsdienste. Nur in Wuppertal und Remscheid werden die Leitstellen technisch zusammengelegt. Auch das vor allem von Niedersachsen betriebene Konzept der "bunten Leitstellen", die gemeinsam für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zuständig sind, wird nicht verfolgt, nachdem ein entsprechendes Pilotprojekt mit der Bewertung "nicht zweckdienlich" abgeschlossen wurde.

  6. #6
    Registriert seit
    10.12.2001
    Beiträge
    6.356
    Zitat Zitat von rw2
    Und weiss einer wie die Alamierung in Niedersachsen sein wird??? Im Unterschied zu anderen Bundesländern setzt NRW bei der Alarmierung von Einsatzkräften nicht auf die Alarmfunktion nach dem TETRA-Standard des neuen Digitalfunks, sondern auf den POCSAG-Standard mit einem eigenen digitalen Funknetz.
    Servus!

    Was verstehst Du in obigem Zitat bzgl. der Alarmierung nicht?
    Gibt's eigentlich irgendwas anderes, ausser der Alarmierung im zukünftigen TETRA-Netz, dass Dich noch interessiert?

    Gruß
    Alex
    Zitat Zitat von Sir Quickly (Irgendwie und sowieso)
    Dahoam is do wos Gfui is.

  7. #7
    Registriert seit
    31.10.2005
    Beiträge
    88
    Ich verstehe denn Satz einfach nicht was ich geschrieben habe mich Interessiert wie es in Niedersachsen laufen wird???

    Was heisst denn gibt es nicht anderes? Mich interessiert es einfach!!!

    Ich verstehe einfach diesen Satz nicht?

    Erstmal dies nicht.

    Im Unterschied zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, wo die Zahl der Leitstellen stark verringert wird, behält Nordrhein-Westfalen seine Leistellendichte mit jeweils 55 Leitstellen für die Polizei und Feuerwehr/Rettungsdienste. Nur in Wuppertal und Remscheid werden die Leitstellen technisch zusammengelegt. Auch das vor allem von Niedersachsen betriebene Konzept der "bunten Leitstellen", die gemeinsam für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zuständig sind, wird nicht verfolgt, nachdem ein entsprechendes Pilotprojekt mit der Bewertung "nicht zweckdienlich" abgeschlossen wurde

    ???

    Und 2 dies nicht, wie ist die alamierung in Niedersachsen???

    Im Unterschied zu anderen Bundesländern setzt NRW bei der Alarmierung von Einsatzkräften nicht auf die Alarmfunktion nach dem TETRA-Standard des neuen Digitalfunks, sondern auf den POCSAG-Standard mit einem eigenen digitalen Funknetz.

    Wie ist das gemeint mit denn Leitstellen in Niedersachsen, und der Alamierung???

    Meines wissens soll es in Niedersachsen auch bei POCSAG bleiben!?
    So mein Kentnisstand in Hannover!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 2)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •