Nenn mir mal einen vernünftigen Grund, warum man den Einsatzstellenfunk auf Digitalfunk umstellen sollte (Ausser, daß der Einsatzleiter dann statt 2m und 4m-Gerät nur noch mit einem rumläuft...)!Zitat von WernerG
Nenn mir mal einen vernünftigen Grund, warum man den Einsatzstellenfunk auf Digitalfunk umstellen sollte (Ausser, daß der Einsatzleiter dann statt 2m und 4m-Gerät nur noch mit einem rumläuft...)!Zitat von WernerG
Hi,Zitat von Walmsburger
Du meinst wohl:
"Statt einem 4m und einem 2m Gerät" mit "einem Tetra25 im DMO Modus und einem Tetra25 im TMO modus".... ;-)
In den NL Realität...
Gruß
Carsten
Korrigiere mich bitte, wenn ich mich irre, aber ein gleichzeitiges Abhören von 2 Gruppen (z.B. Führungskanal + Abschnittskanal) mit einem Endgerät dürfte doch auch nicht funktionieren, egal ob TMO oder DMO, oder?
MfG
Frank
Dürfte nicht gehen. Der EL hat zwar die Berechtigung für beide Gruppen, wird aber nur in einer drin sein. Alles andere wäre auch ein ziemliches Durcheinander, wenn ich in einem frühen Einsatzstadium bin ist in beiden Gruppen die Hölle los.
Da wird ein Verfolgen des Funkverkehrs unmöglich sein.
Einer seiner Jünger überlegte immer dreimal, bevor er etwas tat. Als der Meister davon hörte, Sprach er:"Zwei mal überlegen- das reicht schon".
Der Abschnittsleiter muß aber zwingenderweise in 2 Gruppen permanent anwesend sein. Ich halte es für ein Gerücht, daß er dazu nur 1 Gerät braucht.
Man korrigiere mich gegebenenfalls.
MfG
Frank
Ne du hattest schon Recht, wie ich schon geschrieben hatte ist ein Verfolgen beider Gruppen mit einem Gerät unmöglich.
Aber by the way... er kann auch nur ein Gerät im DMO haben womit er den Einsatzstellenfunk verfolg und den Rest erledigt der ELW für ihn. So ist es im Moment ja auch. Zumindest hab ich noch keinen EL gesehen der mit 2 und 4 Meter Gerät durch die Gegend maschiert. Kommt wohl eher selten vor.
Einer seiner Jünger überlegte immer dreimal, bevor er etwas tat. Als der Meister davon hörte, Sprach er:"Zwei mal überlegen- das reicht schon".
Na gut. Lag ich also nicht verkehrt.
Dem EL / der Einsatzleitung sind ja am Ende auch nur 2 Gruppen zugewiesen.
Die Abschnittsleiterebene und die Kommunikation mit der Leitstelle. Theoretisch könnte sich die Leitstelle in die Gruppe Führungskanal einloggen, hätte dann aber ständig das Gesabbel dort im Ohr.
Die Anzahl der benötigten Einzelgeräte wird sich somit also nicht reduzieren.
MfG
Frank
Hallo,Zitat von tower911
grundsätzlich geht das schon.
Problematisch wird es erst, wenn auf den gescannten Gruppen parallel gefunkt wird, dann kann man natürlich nur ein Gespräch hören - entweder die Gruppe mit höherer Priorität (wobei ich mir z.B. die Prioritäten der Gruppen am Gerät einstellen kann) oder bei Belegung zweier gleichberechtigter Gruppen die, die zuerst aufgetastet hat.
Funktionierte am WE im Einsatz einwandfrei, habe nur einmal einen nicht wirklich wichtigen Spruch verpasst, der mich aber dank Einzelruf auch noch erreichte.
Daher ist bie uns grundsätzlich für entsprechend taktsich erforderliche Nutzer die Verwendung zweier Geräte vorgesehen, z.B. im KFZ ein eingebautes MRT und ein HRT in Aktivhalterung, um eben parallel zwei Gruppen zu hören und besprechen zu können.
Gruß
Knut
Sorry, Denkfehler - aber dann ist der einzige Vorteil einer Umstellung des Einsatzstellenfunks auf Tetra (das Sparen von einigen Endgeräten) also auch dahin...Zitat von DG3YCS
Von daher bleibt nur zu hoffen, daß es möglichst lange brauchbare analoge Endgeräte für den 2m-Bereich gibt und die Frequenzen bei den BOS bleiben, so daß uns dann zumindest dieses Übel erspart bleibt...
Zitat von Walmsburger
Seh ich auch so. Und ich hoffe wenn der Bedarf da ist, ist die Industrie so schlau und vertreibt sie weiter. Solange es die Frquenzzuteilung noch gibt...
Einer seiner Jünger überlegte immer dreimal, bevor er etwas tat. Als der Meister davon hörte, Sprach er:"Zwei mal überlegen- das reicht schon".
Digitalfunk BOS
Brandenburg mit guten "Hausaufgaben" vor Einführung des Digitalfunks im Jahr 2008
Hohnen: Bund-Länder-Beschluss gibt geplantem Zeitplan Grünes Licht
Brandenburg hält an seinem Plan fest, den Digitalfunk für die Organisationen und Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Jahr 2008 einzuführen. Innenstaatssekretär Hans-Jürgen Hohnen begrüßte in diesem Zusammenhang den vor wenigen Tagen von Bund und Ländern beschlossenen Startschuss für den Digitalfunk BOS und das dazu vereinbarte Phasenkonzept. „Jeder weiß, wie schwierig der Weg bis hierhin war. Umso mehr freuen wir uns, dass damit auch für unseren Zeitplan zur Einführung des Digitalfunks in Brandenburg die Ampel auf Grün steht", erklärte Hohnen heute bei einem Besuch auf der CeBIT in Hannover. Wie er unterstrich, habe sich das Brandenburger Digitalfunkprojekt in den vergangenen Jahren sorgfältig auf diesen wichtigen Schritt vorbereitet, bei dem Bund und Länder nunmehr im ursprünglichen Kostenrahmen blieben. „Wir haben in Brandenburg unsere Hausaufgaben gut gemacht", sagte der Staatssekretär.
Das betrifft laut Hohnen sowohl eine solide Finanzierung als auch die frühzeitige Einbeziehung der künftigen Nutzer. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres startete Brandenburg als erstes Bundesland in Vorbereitung der Umstellung einen Testbetrieb der von den verschiedenen Herstellern am Markt angebotenen Funkgeräte. Aktuell werden 13 Gerätetypen und insgesamt 430 der so genannten Endgeräte bis voraussichtlich Ende dieses Jahres im täglichen Polizeidienst, bei der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) sowie in Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren erprobt. Hierbei geht es noch ohne digitales Funknetz vor allem um die Funktionalität, die Praxistauglichkeit und die Reichweiten von Gerät zu Gerät.
Auch beim Polizeieinsatz zum Potsdamer Treffen der G8-Umweltminister am vergangenen Wochenende testeten über 100 Polizistinnen und Polizisten die neuen digitalen Hand- und Fahrzeuggeräte.
Verantwortlich: Dorothee Stacke, Pressesprecherin
Ministerium des Innern, Henning-von-Tresckow Str. 9-13, 14467 Potsdam
Telefon (0331) 866 2060 / Fax: (0331) 866 2666
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