Hallo!
Bei uns im Landkreis Fürstenfeldbruck (Oberbayern) sieht es folgendermaßen aus:
Rettungsdienst, ärztlicher Notdienst und Krankentransport läuft bei uns über die Rettungsleitstelle des BRK, welche insgesamt 4 Landkreise abdeckt (Fürstenfeldbruck, Starnberg, Dachau, Landsberg), erreichbar unter der Tel. 19222 ohne Vorwahl, in einigen Orten aber auch mit Vorwahl oder ganz anderer Nummer. Etwas verwirrend! Wer es nicht weiss, dem hilft die 112 natürlich auch weiter (unter der Nummer landet man dann je nach Standort in der Leitstelle der POL oder in der IL der BF München), kostet natürlich Zeit!
Die Feuerwehr ist natürlich wie überall in Deutschland unter der 112 ereichbar, die Nummer läuft bei uns bei der POL-Direktion im Landkreis auf.
Meine Meinung zu den Integrierten Leitstellen (IL's):
Klar, die bisher verschiedenen Leitstellen sollten so schnell wie möglich zusammengelegt werden! (unter der einheitlichen Nummer 112)
Was ich aber nicht verstehe ist das, das viele wollen, das man die bisher dem BRK unterstehenden Rettungsleitstellen (vor allem in ländlichen Bereich) der Feuerwehr abtreten solle.
Fakt ist: über 90% aller Notrufe die über die 19222 oder die 112 reinkommen sind "medizinische" Notrufe.
z. B. das BRK hat schon das geschulte Personal und das entsprechende Know-How um so etwas zu bewältigen und mit den 10 % "sonstigen" Notfällen werden die auch noch fertig.
Deswegen sollten die zunkünftigen IL's in den Händen bleiben wo sie die heutigen Rettungsleitstellen schon sind.
Wenn ich dann höre das in diversen Landkreisen wo das z. B. das BRK die RLST inne hat, die Feuerwehren jetzt so hochrüsten und ihr Personal zeitraubend zu RLST-Disponenten ausbilden um dem BRK später die neue IL wegzunehmen, kann ich nur den Kopf schütteln! Was soll das? Das kostet nur wieder unser Steuergeld!




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