Na toll ... wen wunderts?
Sorry, wenn ich so ausdrück, aber das ist ausnützen was die da machen.
16 Std im Monat Dienst machen.
Sollen die mehr Disponenten einstellen, die dafür Geld kriegen.
Bei uns übernimmt dies Gott sei dank die BF falls kurzfristig mehr Leute benötigt werden.
Ist das auch freiwillig oder bekommen die Aushilfsdisponenten Geld?
Wie siehts im Ernstfall aus? Auf Entschädigung im Sinne der Lohnfortzahlung des BayFwG braucht der Aushilfsdisponent mit Sicherheit nicht hoffen.
Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
... um mit der "Schere" anderen zu helfen.
Also im ZRF Bamberg-Forchheim ist diese Stellenausschreibung als Minijob auf 400 Euro Basis ausgeschrieben.
Früher konnte man zwischen Fichten und Föhren Hirsche röhren hören.
Doch Röhrentechnik ging verloren, längst haben Hirsche Transistoren.
Soviel wie ich weis gibt es eine Aufwandsentschädigung wie hoch die ist keine Ahnung
MFG
FireFlo112
Ich will das mal für den Bereich unserer ILS (darum ging es ja) kommentieren :
1. Ein Verstärkungskonzept in personeller Hinsicht ist zwingend erforderlich, mit der ILS-Regelbesetzung ist eine Sturmlage oder ein sonstiger Großschaden nicht bewältigbar.
2. Hof und Umgebung hat keine BF, nichtmal eine hauptamtliche FF-Wache. Somit ist auf diese Weise eine Verstärkung nicht möglich.
3. Diese Verstärkung aus dem Löschzug einer BF zu rekrutieren kann auch schiefgehen, wenn man die Dynamik mancher Einsätze berücksichtigt ... wenn der Zug draußen ist, ist er weg, eventuelle erforderliche spätere Nachbesetzung der ILS dann nur schwer und zeitverzögert möglich. Und ob sich nach einem Freischicht-Alarm recht viele Brandmeister für den ILS-Dienst melden ... ?
4. Die 16-Stunden ILS-Praktikum pro Monat sind nicht "ausnützen" der Leute, sondern vorbereiten auf die Praxis ... nur wer den Regelbetrieb kennt, kann im Großschaden vernünftig eigenständig arbeiten; Eingeschult wird auf den ELP unter Aufsicht eines Hauptamtlichen Disponenten oder des Schichtführers.
5. Die UG-ILSler sind nebenamtlich (geringfügig) beschäftigt auf € 400,- Basis und disponieren nicht (darauf werden sie auch nicht eingeschult) sondern sind ausschliesslich in der Notrufabfrage tätig.
6. Mit dem dreistufigen Verstärkungskonzept ist es möglich, die Regelbesetzung der ILS von nachts drei, bzw. tagsüber fünf Mann, in kurzer Zeit durch Verstärkungsstufen auf über 10 Mann schichtfähig (!) hochzufahren.
Stufe 1: Der hauptamtliche Inhouse-Bereitschaftsdienst wird aktiviert (Arbeitsaufnahme in 1 Minute)
Stufe 2: Die hauptamtliche Rufbereitschaft (von zu Hause) wird alarmiert (Arbeitsaufnahme in max. 30 min, eher schneller, je nach Wohnort)
Stufe 3: nebenamtliche UG-ILS, Leitstellenleitung, ggf. Alarm für Dienstfreie hauptamtliche Mitarbeiter
So können in kurzer überschaubarer Zeit alle 10 Tische (6x ELP, 4x AAP) besetzt werden.
Bei vorhersehbaren Ereignissen (z.B. Unwettervorwarnung) geschieht dies schon vorher, damit rechtzeitig wenn das Wetter kommt alle schon da sind.
Geändert von HochFranke (06.11.2008 um 10:47 Uhr)
Diese Stellenanzeigen standen in sehr vielen Gemeindeblättern des ZRF Gebietes. Z.B. hier:
http://www.trubachtal.com/amtlich/mi...latt/01_08.pdf (Seite 2)
http://www.gemeinde-gundelsheim.de/u...ia/2008-01.pdf (Seite 5)
Früher konnte man zwischen Fichten und Föhren Hirsche röhren hören.
Doch Röhrentechnik ging verloren, längst haben Hirsche Transistoren.
Bei der ILS Fürstenfeldbruck ist es auch so.....
http://www.rlst-ffb.de/Stelleninformation.pdf
Hi,
also jetzt meld ich mich als Lkr. Forchheimer auch mal.
War vor einer Woche in der ILS in Bamberg.
Die UG-ILS ist bereits voll - diese angegebenen Qualifikationen sind die Mindestvoraussetzungen die vom Bayerischen Ministerium vorgegeben wurden. In der Realität sah das ganz anders aus. Die UG-ILS in Bamberg besteht nur aus Berufsfeuerwehrleuten und zwei Angehörigen der Ständigen Wache Bamberg.
Der Betrieb startet für die Feuerwehr am 9. März 2010.
Gruß Flo
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