@76440
"ganz einfach: weil 'nen ausgebildeter disponent mit erfahrung weitaus mehr aus einem notruf erfahren kann als ein prakti. man hat ja auch nicht ewig und 3 tage zeit für 'ne notrufabfrage. bei uns sind zb 30 sec 'ne richtlinie ... und da weiss der ausgebildete disponent schon mehr zu erfragen als 'nen prakti !! egal ob 'nen dispo daneben sitzt oder nicht ..."
Dazu einige Punkte :
1.) Kann der Disponent ,der den Praktikanten betreut und das Gespräch mithört auch aktiv eingreifen.
2.) Jeder Disponent hat irgendwann auch mal angefangen und musste die Notrufabfrage lernen.
3.) Wissen wir alle ,daß auch die Abfragen bei den "alten Hasen" längst nicht immer die Besten sind.
4.) Man kann doch den Praktikanten auch langsam an die Notrufabfrage heranführen,z.B. so daß er erst einmal die normalen KTs annimmt und das langsam steigern.
5.) Könnte man genauso sagen ,daß ein RettSan nichts auf einem RTW zu suchen hat , weil ein langgedienter RettAss viel mehr Routine hat.Auch der RA kann nicht eingreifen,wenn der RS hinten am Pat. nicht aufpasst.
6.) Kann man dieses Problem sicherlich auch ein bisschen beeinflussen , indem man z.B richtige Abfragealgorithmen schafft , an denen man sich lang hangeln muss.
Sollte hier jetzt jemand sagen ,daß tut nicht Not ,kann ich nur sagen ,wartet ein paar Jahre ab ,dann ist das Standard.Es gibt 2 große Arbeitskreise ,die sich gerade damit beschäftigen.Die Abfrageschemas sind ein wichtiger Aspekt eines QMs in Leitstellen.
Ich möchte noch einmal betonen,daß ich hier nicht von Schülerpraktikanten oder ähnlich rede , sondern von Praktikanten z.B. aus dem RD ,welche mit der Materie vertraut sind.
Ich kann für unseren Bereich nur sagen ,daß jeder Jahrespraktikant von der RW auch eine Woche Praktikum auf der RLST macht und dieses System sich durchaus bewährt hat.




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