Mich würde es freuen, wenn wir überhaupt erstmal gescheite Mikrophone hätten... Wir halten immernoch das 2m-FUG vor die Maske :-( (Analog, nicht Tetra).
Mich würde es freuen, wenn wir überhaupt erstmal gescheite Mikrophone hätten... Wir halten immernoch das 2m-FUG vor die Maske :-( (Analog, nicht Tetra).
Hallo!
Im Ernst? Warum das denn?
Mir fällt da gerade ein...:
Vor ein paar Jahren hatte ich mal soein Fall wo ich vor dem Headset-Problem stand.
Da ging es nicht um Athemschutz, sondern um einen akkustisch fatalen Druckanzug wie er in Hochsicherheitslabors getragen wird.
Wie heißen diese Dinger nochmal....Michelinmännchen mit Schlauchanschluß im Rücken.
Nach ein paar Versuchen waren die Jungs mit einem Kehlkopfmikrofon recht zufrieden.
Denke mal das sowas auch sehr gut für Athemschutzträger passen müsste.
Ich weis aber nicht was der Tetra-Codec daraus macht.
Damals ging es um GP344.
Klang zwar gewöhnungsbedürftig, fanden aber alle als wesentlich besser und verständlicher als die zig Headsets die sie bis dahin getestet haben.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
Hm, bestimmt weil: jetz kaufen lohnt sich eh nicht mehr. (Bei uns das Gleiche)
bzw. gibts einfach keine Handmonophone mehr für den Typ Funkgerät.
Für CSA etc. Einsätze bestimmt, aber auf einem Erstangrifffahrzeug mit ev. noch kurzer Fahrzeit? Ich glaube nicht, dass das funktioniert, da ja bei dieser Art Mikro der passgenaue Sitz wichtig zu sein scheint...
also ich kenne auch noch Feuerwehren wo noch das Funkgerät an die Maske gehalten wird zum Funken.
Weiss jemand denn schon, was es für Zunehör für Funk und Atemschutzeinsatz schon gibt. Bzw. was das jeweilige Bundesland mit in den Beschaffungsrahmen eingenommen hat?
mit freundlichen Grüßen
doubleG112
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Hallo Joachim,
hier in B gab es anfangs ähnliche Probleme...
Laut Auskunft sind infolgedessen die Audio-Profile geändert worden und die Verständlichkeit hat sich merklich verbessert. Was genau geändert wurde, kann ich dir aber leider nicht sagen...
Gruß
Sebastian
Ganz einfach: Weil wir nie "richtige" (wenn überhaupt) externe Mikros hatten. Nur der Angriffstrupp auf unserem HLF hat insgesamt 2 "Headsets". Alle anderen funken mit dem - ich nenne es mal in Tetra-Sprache - HRT vor der Maske.
Ich frage mich, wie das unsere CSA-Träger machen...
(Wir, das sind eine kleine Feuerwehr mit 300 Einsatzkräfen in 8 Abteilungen, die Kernwehr hat 100 Einsatzkräfte).
Das wird dann aber auch nicht eine gute dauer Lösung sein, wenn man jetz meint man könnte Geld sparen wenn man zu den HRTs kein Zubhör kauft.
mit freundlichen Grüßen
doubleG112
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Hallo!
Nungut, ich bin für alles offen, komme manchmal selber in Situationen wo ich manche Sachen "improvisieren" muss.
Aber - verzeiht meine unwissenheit über die Deteils der Feuerwehrtätigkeit - habe ich da so manche Bedenken bezüglich "Dauerlösung"...:
Haben CSA-Träger überhaupt immer wenn sie funken müssen eine Hand frei?
Wie ist bei sehr schlechter Sicht (dichter Rauch) sicher zu stellen das ein Gerät wiedergefunden wird, wenn es einem aus der Hand fällt?
Also als Dauerlösung wäre mir das zu improvisiert.
Spätestens nach dem dritten mal würde ich zusehen schnellstens was sichereres und praktikableres zu beschaffen.
EDIT:
Hat jemand schonmal das Axcom "XHPS15M10" (konfektioniert für MTP850, gibt's aber auch z.B. für GP900,GP3x0 usw.) für CSA probiert?
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
Geändert von DG7GJ (18.10.2012 um 22:05 Uhr)
Ein Handmikro oder ein Headset ist,aus meiner Sicht,ZWINGEND für PA-Träger erforderlich.Eben aus dem Grund den Jürgen genannt hat-wenn das Gerät zum Funken in die Hand genommen werden muss läuft man Gefahr dass das Ding in den Brandschutt oder die Treppe runter fällt und nicht mehr wieder gefunden wird.Zumal die Bedienung der HRT mit Handschuhen ein rechtes Gefrickel ist...
Das Problem ist die Geräuschkompensation,die wird bei Tetra-Geräten die unter PA eingesetzt werden NIEMALS richtig funktionieren können.Man müsste das Mike direkt vor die Sprechmembrane der Maske halten-in der Praxis ist sowas unüblich-und die ohnehin schon recht dünne NF die aus der Maske kommt wird durch den Codec noch weiter beschnitten.Das Ergebnisss ist sehr oft kaum verständlicher,dumpfer NF-Salat.
M
Hallo!
Eben drum, zumal ich mir auch vorstelle das man ja nicht Taschenbilliard spielt wenn man unter CSA in ein brennendes, verrauchtes Gebäude umherwandert.
Wahlweise hat man da den Kampf mit einem Rohr, oder an beiden Armen jeweils ne Horde Bewohner mit Rettungshauben...
Und wenn garnix davon, braucht man die Arme aber bestimmt um zu tasten....damit nicht vor jeder Wand die Maske plattgedrückt wird.
Nunja, da ich als privatwirtschaftlicher Funktechniker ja staatlich ausgeschlossen bin vom ganzen Tetra-Projekt, fehlt mir da das Feeling für die Codeceigenschaften.
Allerdings bin ich gestern eben bei Axcom über das XHPS15M10 gestolpert.
Spezifiziert für MTP850, ist das ein Nachenbügel-Headset mit Knochenmikrofon.
Das Teil führt also nirgendwo unter die Maske sondern sitzt halt im Nacken sowie an einem Ohr. Demensprechend dürfte diese Mikrofonierung auch absolut nichts von den fürchterlichen Geräuschen unter der Maske mitbekommen.
Die Frage ist eher, wie der Codec mit sowas umgeht, da wäre ich aber gar nicht so misstrauisch, weil das XHPS15M10 ja speziell für ein Tetra-Gerät gedacht ist.
Glaube kaum das da jemand einfach MTP850-Stecker an solche Headsets bastelt, ohne die Kompatibilität jemals ausgetestet zu haben..:-)
Ich glaube bei der nächsten Großbestellung bei Axcom, gönne ich mir mal das XHPS15MG1, wäre das selbe aber eben für GP3x0 (auch GP360 Fug11b), und teste das mal durch.
Ich gehe davon aus das die Modulation dann ähnlich "verfremdet" ist wie bei Kehlkopfmikrofonen. Aber es kommt ja in erster Linie auf Verständlichkeit an.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
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