Hallo Werner,
Das Einsätze wegen des manuellen Schalten "gescheitert"sind, das währe mir nicht bekannt. Natürlich gibt es immer wieder Pappnasen, die es einfach nicht auf die Reihe bekommen mal DREI TASTEN richtig zudrücken (und dabei nicht einmal eine Reihenfolge beachten müssen!) Anscheinend hilft da manchmal aus Ausbildung nicht weiter... Aber irgendwie hat sich dann doch immer jemand gefunden der das hinbekommen hat.Zitat von WernerG
Natürlich klingt es jetzt ersteinmal gut, die EinsatzLeitSoftware bildet automatisch Gruppen:
Aber ich dachte immer das Gruppen bilden übernimmt der EL/EAL ???
Müssen wir die DV100 halt mal aktualisieren...
Was ich damit sagen will:
Wenn du einen großen Einsatz hast, dann hast du automatisch Bedarf an vielen Gesprächsgruppen. Wenn sich nun aber Einheiten anmelden, wie will die ELS wissen zu welchen Gruppen die jeweils gehören sollen?
Ganz einfach: GAR NICHT
Also können die entweder nur in EINE gemeinsamen Gesprächsgruppe gesteckt werden oder gar nicht automatisch.
Nun muss der Disponennt also doch tätig werden und Gruppen definieren!
Hier kommt nun wieder der menschliche Faktor ins Spiel, ohne den es nicht Läuft. Und schlimmer: hier hängt alles an einem einzigen!!!
Aber Moment: Der Disponent sitzt ja in der LST fern vom Geschehen und die DV100 kennt ja auch jemand anderes als Einsatzleiter!
Also definiert der EL die Gruppen (sinnigerweise)! Aber nun kann er nicht mehr die Weisung geben: Abschnitt 1 K-X Abschnitt 2 K-Y, usw. schalten jetzt, sondern er muss seine Gruppenwünsche haarklein mit jedem Gerät an die LST durchgeben wo der Disponent der hoffentlich gerade Zeit hat das auch umsetzt. In der Hoffnung das es keine Übermittlungsfehler gegeben hat!
Das ist nicht praktikabel. Deshalb werden in den NL ja auch Standartgruppen gebildet, zwischen denen die Anwender selbst umschalten.
(Im Ergebnis also KEIN taktischer Vorteil, da gehüpft wie gesprungen!)
Allerdings, sozeigt auch die Erfahrung in den NL:
Anwender die vorher schon Mühe hatten einen Kanal am Analog-Fug umzustellen werden am MRT/HRT gnadenlos scheitern!!!
Die Anwenderprobleme haben MASSIV zugenommen.
Selbst von der Polizei, die täglich mit den Geräten arbeitet kommt die Aussage, das es eigendlich zu kompliziert für die "einfachen Beamten" ist!!!
Wie meinst du das? In dem Sinne das TETRA-Basistationen für "mehr" Kanäle ausgelegt sind als die im Regelbetrieb fahren? Naja, könnte man so machen, wird es das aber geben und macht es Sinn???Zitat von WernerG
Aber eine bessere Netzabdeckung hast du dadurch immer noch NICHT!
Oder meinst du eine mobile Basisstation?
Hier kommt es nun darauf an in welchem Modus diese Betrieben wird.
Soll diese fest ins Netz eingebunden werden,so dauert es seine Zeit in Abhängigkeit von der Netzgröße. In den NL zwischen 4 und 8 Stunden!!!
Kleinnetze gehen natürlich wesentlich schneller!!!
DMO Repeater hast du natürlich sofort, wie jedes FuG7b aber auch.
Natürlich kannst du auch ein MRT quasi als Pseudo Basistation verwenden, hast dann aber nur einen eingeschränkten Funktionsumfang/Bandbreite!
Im übrigen gibt es heute durchaus vielerorts "Reserve" Relaistellen, welche gar nicht dauerhaft im Betrieb sind und nur im Bedarfsfall genutzt werden. Diese sind oft Fernschaltbar (AUCH der KANAL!!!)
Dies ist nun aber wirklich kein Vorteil des DIGI-Funks,höchstens ein angenehmer Nebeneffekt. Allerdings täte hier eine "angeordnete" Ausrüstung denselben Zweck. Wobei ich sagen muss, das wenn man von einigen Bergvölkern absieht, FMS doch schon lange Standart ist.Zitat von WernerG
BEi uns im Kreis wird moderne Technik vorgehaltn, mit FMS-Text, DiGialarm,
einer sehr gut ausgebauten GW auf dem FW-Einsatzkanal, einer etwas schwächeren, aber guten GW auf dem KatS-Kanal, einem Relais auf dem HiOrg Kanal sowie einem Reserve Relais an einem exponierten Standort.
(Fernschaltbar!). Viele andere Kreise haben ähnlich gute Infrastrukturen!
Diese Technik gibt es eit Jahren. Wenn man die einfach nicht einsetzten will ist es keine Sache der Technologie sondern der Köpfe und hätte daher durch eine Verpflichtung genauso gehandhabt werden können. Nur weil ein paar Pappnasen meinten man muss nichts investieren, braucht man die paar Kreise in denen wirklcih "veraltete Technik" eingesetzt wird nicht als Argument für die Digi-Funk Einführung heranziehen.
Brauche ich dafür ein neues System? Hätte man das nicht mit genug Willen auch so hinbekommen. JA, währe kein Problem, nur der Wille fehlt auch.Zitat von WernerG
Maximal ein netter Nebeneffekt, nur rechtfertigt das keinesfalls einen solchen Schritt.
Darüber hinaus ist es gar nicht gesagt das es bundeseinheitlich wird! Bei der benennung kann ja wieder jedes Land sein eigenes Süppchen kochen. Mal davon abgesehen das es auch bei den Fahrzeugen sowieso Unterschiede von BL zu BL gibt!!!
Wie schon geschrieben:Zitat von WernerG
Sirenen gibt es nur noch wenige!
Und wenn die Digitale Alarmierung ausfällt, dann ist eh etwas im Busch das auch die TETRA Alarmierung nur in seltensten Fällen noch funtionieren wird!
(ELR abgestürzt, länger andauernder Stromausfall -Dann sind die Sirenen sowieso tot- usw.)
Im Gegenteil: TETRA ist von einer funktionierenden Telefon-Infrastruktur abhängig! Gibt es die nicht, so gibt es nur noch Inselchen.
2m DA ist dasin der REgel nicht!
(Beim Schneechaos war bei uns das Telefon fast so schnell weg wie der Strom- Internet funktionierte mehrere Tage nicht!)
Das soll es auch von mir ersteinmal gewesen sein!Zitat von WernerG
Die Erlassen und anderen tollen "Werbeflyer" kenne ich.
Allerdings finde ich da kaum wirkliche Vorteile, Sorry!
Und solange die Begründung von offizieller Seite immer nur:
..."veralteteAnaloge Technik"... und ..."moderne digitale Funktechnik"... ohne weitere Erklärungen lautet, weiß ich sowieso aus welcher Richting der Wind weht...
Gruß
Carsten




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