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Thema: Messzlatz

  1. #1
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    Messplatz

    Hallo zusammen,

    Kann hier vielleicht mal jemand aufführen, was man alles für einen Funkmessplatz im HobbyBereich für kleinere abgleicharbeiten benötigt und welches Oszilloskop für Anfänger geeignet ist?

    Vielen Dank im voraus.
    Geändert von Blaulichszene (27.08.2017 um 04:28 Uhr)

  2. #2
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    Vielleicht kannst du etwas näher beschreiben was du genau Abgleichen möchtest.

    "kleine Abgleiche" gibt es nicht -> entweder ganz oder gar nicht :-)


    Oszilloskop: Wie viele Kanäle und welche Bandbreite brauchst du ?

  3. #3
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    Dann natürlich einen ganzen Abgleich :-) . Gemeint ist ein funkmelder nach Quarztausch.

    Und das ist die frage welches Modell man dazu braucht? Ich habe einen Oszilloskop vor langer Zeit in meiner Ausbildung bedient aber bin darin noch lange kein Profi.

  4. #4
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    Üblich sind Funkmessplätze wie Stabilock o.ä.

    Um die Empfindlichkeit des Melders zu Testen braucht man auf jeden fall einen HF-Signalgenerator - Messsender deren Generatorleistung einstellbar ist.
    (Von Billigen China Generatoren rate ich ab)
    Modulierbar wäre natürlich top ! :-)

    Ich kenne jetzt das Servicehandbuch der Analogmelder bzw. derer mit Quarzen nicht aber die 915,935 sind mit ihrer PLL ja auch Abzugleichen z.b. nach Antennentausch.
    Dort fängt man etwa bei -30dBm an einer kleinen Stabantenne an und reduziert beim Abgleich weiter.

    - VCO-Regelspannung
    - ZF-Amplitude
    - Bandpass

    An das Oszi werden in dem fall also bei 455kHz ZF keine großen Anforderungen gestellt daher ist ein KO von einem guten Hersteller in meinen Augen immernoch top da sie kein Firmwareupdate benötigen fällt auch USB, Ethernet flach.

  5. #5
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    Zitat Zitat von VHF Beitrag anzeigen
    An das Oszi werden in dem fall also bei 455kHz ZF keine großen Anforderungen gestellt
    Ich würd da den Oszi erst mal weglassen, nimm zum Abgleich ein NF-Millivoltmeter. Gibts für 80 - 150 Euro bei der Bucht und da du hier keinen exakten Wert brauchst, sondern immer auf "höchsten Wert" abgleichst, auch völlig ausreichend.

    Für "Anfänger" würde ich zu einem Stabilock 4031/4032 raten, die 4040er sind zwar günstig zu bekommen inzwischen, aber doch so alt das man etwas mehr Ahnung haben sollte, um sich auf die Ergebnisse zu verlassen.

    Alternativ geht natürlich auch ein Rohde&Schwarz SMG + einen Schlumberger 4922/4923

    Da HP in den vergangenen Jahrzehnten so viele Meßsender gebaut hat, kann man hier teils unter 1000 € an was brauchbares dran kommen, jedoch muss man dann schon wissen was man da kauft oder auf welche Werte man achten muss, denn die Auswahl ist soooo groß :)

    MfG Fabsi

  6. #6
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    Mit dem einfachen mV-Meter hat er aber keinen Frequenzzähler.

    HP Generatoren gibt es bei den üblichen Gebrauchthändlern, Online Auktionshäusern oder Funkflohmärkten.

    Die Dokumentation zu den Geräten findet man im Gegensatz zu R&S Geräten recht leicht im Internet.
    Mein 8642 hatte früher einmal einen Neupreis von über 20.000 Dollar.

    Zu beachten ist die Größe und das Gewicht von den Geräten.

  7. #7
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    Ein 4040 ist doch tiptop.
    Bedenkt, dass auch die 4015/4031/4032 nicht mehr die jüngsten sind, da müssen ALLE ELKOS raus (sonst: Leiterplatten defekt), Neukalibrierung fällig.
    Wenn es ein stationäres Gerät sein soll würde ich ganz klar den 4040 empfehlen, denn bei dem ist der Tausch der Elkos nicht so ein Drama wie bei den 4015/4031/4032.
    Zudem hat man bei Geräten mit Bildröhre das Problem, dass es die Zeilentrafos nicht mehr gibt; Und die Netzteile, wenn defekt, sind ein Graus wenn der Schaltregler über den Jordan geht.

    Wenn nur Melder bearbeitet werden: Signalgenerator von HP, Frequenzzähler e.t.c. separat wäre mein Tipp.

    ~Joe~
    Fundstück aus einer Einbauanleitung eines ATX - Netzteiles:
    "Connect the Motherboard with the powerport"
    Übersetzung: "Verbinden sie das Mutterbrett mit dem Krafthafen".

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