Hallo!

Zitat Zitat von mike2208 Beitrag anzeigen
Benötige den Schaltplan für das oben genannte Gerät für den Einbau eines Discriminatorausgangs ,hat irgendwer zufällig den Schaltplan für das Gerät oder kann mir wer sagen , wo ich den Ausgang anlöten muss?
Na, im Schaltplan, wenn denn einer auftreibbar währe, würdest du bestimmt nicht mehr sehen, als wenn du direkt auf die Platine guckst.
Generell braucht man für sowas keinen Schaltplan.

Variante 1: für leichte Fälle...

Man liest die Typenaufdrucke verdächtiger IC's die nahe der ZF-Filter liegen ab.
Diese gibt man bei google ein und versucht ein Datenblatt zu finden.
Im Datenblatt ist dann ersichtlich, an welchem Pin das demodulierte Basisband raus kommt.

Variante 2: Wenn Typenbezeichnungen nicht lesbar oder unbekannt bei google...

Ein geeignetes HF-Signal einspeisen. Am sinnvollsten ein Rechtecksignal mit einigen hundert Hz auf einen Testsender der DFSK beherrscht.
Oder ganz simpel mit einem Scanner, dessen LO-Signal man auf drei Frequenzen rumscannen lässt: Die Empfangsfrequenz des Testgerätes, sowie einen Kanal 5kHz unterhalb und 5kHz oberhalb.
Also als grobes Beispiel: Testgerät empfängt auf 160MHz, dann sollte der Scanner mit seinem LO permanent zwischen 159,995, 160,000 und 160,005MHz rumscannen.
Nun sucht man sich mit einem Tastkopf und Oszilloskop im Bereich der ZF-Filter, gennauer gesagt an einem IC-Beinchen in diesem Bereich, nach einem Rechtecksignal mit steilen flanken und drei Stufen. Also beispielsweise -100mV, 0mV, +100mV usw.
Fertig.
Hat man weder Oszilloskop noch Tastkopf, dann improvisiert man sich einen Tastkopf und benutzt seine Soundkarte mit einem entsprechenden Oszilloskopprogramm.
Sowas wie dieses hier z.B.: http://www.dsp4swls.de/oszi/oszi.html

Doch vorsicht...einem halbwegs passablen Oszilloskom macht es nix aus wenn man versehentlich mal an 5V oder 7,5V kommt. Die eine oder andere Soundkarte kann einem solche Ausrutscher aber sehr übel nehmen.

Grüße aus Dortmund

Jürgen Hüser