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Thema: 21-Jährige gefeuert, weil sie beim Feuerwehr-Einsatz war

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  1. #1
    Registriert seit
    18.11.2003
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    Hi,

    Zitat Zitat von Alex22 Beitrag anzeigen
    Ist bei uns auch so ...
    Bei uns gibts ein Gentlemen’s Agreement zwischen Feuerwehr und Stadt, daß pro Tag LFS 51 € bezahlt werden und damit der Verdienstausfall abgegolten ist und da ist unsere Stadt nicht die einzigste in Bayern die sich so "freikauft"
    Das ist doch ein Witz, oder?
    Ich meine klar, im Vergleich zu anderen Städten die den tatsächlichen Lohnausfall zahlen ist das für eine bestimmte Gruppe (Schüler, Studenten Hausfrauen/- und Männer) sehr von Vorteil. Diese bekommen so natürlich etwas für Ihre Zeit was sicher ernormen Anreiz schafft.

    Aber für Diejenigen die wirklich im Beruf stehen und auch von Ihrem Einkommen leben müssen ist das soch oft ein Witz. Da bedeutet jede Woche Lehrgang gleich einen Gewaltigen Verlust (bei mir würde das ungefähr einen Monatslohn meiner Freundin entsprechen!). Für diejenigen mit junger Familie und vieleicht gerade gebautem eigenen Häuschen ist das damit schon fast nicht mehr möglich - und das sind doch oft diejenigen die bereits ausreichend erfahrung und Ruhe haben um verantwortliche Führungsaufgaben zu übernehmen, gleichzeitig aber jung genug sind das erlernte Wissen regelmäßig aufzufrischen/zu Überdenken und langfristig anzuwenden.

    Und wenn man jetzt noch bedenkt das ausgerechnet die Führungslehrgänge gerade die sind die wirklich lange gehen...

    Gruß
    Carsten
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  2. #2
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    5.257
    Tja, im großen und ganzen finde ich das objektiv auch nicht gut.
    Persönlich dagegen schon, denn als ich noch Soldat war hab ich so wenigstens Geld bekommen und wenn ich jetzt als Beamter zur LFS geh bekomm ich auch wieder Geld.
    Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
    ... um mit der "Schere" anderen zu helfen.

  3. #3
    draconomicon Gast
    Ich persönlich finde, auch wenn ich jetzt der Buh-Mann bin, hat der AG recht und hat mein Verständnis, ich hätte genauso gehandelt.

    Bergründung:

    Im Vorstellungsgespräch wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht erwünscht sei, dass der AN aufgrund Feuerwehreinsatzes
    der Firma fern bleibt.
    Da es sich um einen Klein-Betrieb handelt, wird die Dame wohl gebraucht.

    Auch ich hätte ihr gekündigt, nicht wegen der Fehlzeit auf grund des Einsatzes, sondern, weil
    sie in der Probezeit, gleich nen Widerspruch eingelegt hatte.
    Und ich denke auch, da liegt der Hase begraben.

    Wenn ich als Chef, mich strikt gegen Fehlzeiten auf grund Feuerwehreinsatzes, äussere,
    dies dann in der Probezeit auch noch passiert und dann noch ein Widerspruch gegen die Abmahnung
    kommt, was soll ich als Chef, von der "neuen" Angestellten halten?

    Muß ich dann davon ausgehen, dass sie mir laufend probleme macht? dann schmeiß ich sie lieber gleich raus.

    Ich selber kann auch nicht immer ausrücken, weil ich in die Arbeit muß.
    Ich habe von anfang an klare Abmachungen mit meinen Chef, z.B. während der urlaubszeit geht nicht, nur bei Großschadensereignissen
    und das auch nur, wenn ich weiß, dass ein Ersatzmann für mich zur Verfügung steht.

    Ehrenamt schön und gut, aber ich kann damit auch nicht meine Brötchen verdienen.
    Wenn mein Chef das nicht will, weil er nicht auf mich verzichten kann, weils ein Kleinbetrieb ist, dann muß ich
    das aktzeptieren und muß mich dran halten.

    Mfg

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