Ergebnis 1 bis 15 von 102

Thema: Frage: Ist der neue Digitalfunk abhörsicher?

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Registriert seit
    05.03.2007
    Beiträge
    780
    gar nix =) kein Geld da... also nicht viel zumindest ...

    Ich mein ja auch, das es ja im mom noch kein Bundesweites Netz gibt oder ?

    Also ich weiss, das ich im mom 2 Geräte am Gürtel habe, wo bei einem immer der Akku leer ist... und das andere schnurrt leise vor sich hin...

    mag ja sein, das es auf dem Papier die Gruppen gibt aber in der Praxis muss sich das erst noch beweisen. Und die IuK Abteilung ist eh im mom gänzlich mit anderen Dingen beschäftigt.

    6.3 Schulungskonzept
    Nach den Vorgaben des Bund/Länderbetriebskonzeptes, sollen alle notwendigen Schulungs- maßnahmen
     effizient, also kostengünstig, schnell und somit wirtschaftlich,
     zielgruppengerecht, also aufgabenbezogen und praxisorientiert,
     interdiziplinär, also BOS-übergreifend, mit gemischtem Teilnehmerkreis bei Präsenz- schulungen,
     weitgehend dezentral, also standortnah und
     nach Möglichkeit unter Verzicht auf Anwesenheits- /Präsenzschulungen durchgeführt werden. Dies soll durch den Einsatz moderner E-Learningverfahren, zumindest für die zahlenmäßig stärksten Zielgruppen (Sprechfunker = Endanwender und ggf. Führungs- kräfte = Führungsanwender), erreicht werden. Entsprechende E-Learningmodule wer- den derzeit erarbeitet aber zu Beginn der Migration noch nicht verfügbar sein. Präsenz- schulungen sollen durch Multiplikatoren erfolgen.
    Ein Basiskonzept hierfür wurde durch Experten aus den Projektgruppen BOS-Digitalfunk der Bundesländer als Grundlage für Schulungskonzepte der Länder erstellt und abgestimmt.
    Darin enthalten sind
     die Aufzählung und Definition der zu beschulenden Zielgruppen,
     die Beschreibung von Schulungsmodulen (Zusammenfassung von Schulungsinhalten zu Themenbereichen, die als in sich geschlossene, aufeinander aufbauende Schulungs- maßnahmen angeboten werden sollen),
     die Zuordnung vorgenannter Schulungsmodule zu den Zielgruppen,  die Aufzählung und Definition der Lernzielstufen,  die Festlegung des Basiswissens für alle Anwender des BOS-Digitalfunks,  Empfehlungen zur Durchführung der erforderlichen Schulungsmaßnahmen hinsichtlich
    o einzusetzender Methoden (Präsenzschulung oder eLearning bzw. Blended Lear- ning)
    o derjeweiligenSchulungs-bzw.Lehrgangsvoraussetzungen
    o einer zentralen oder dezentralen Ausbildung und
    o der Schulung bestimmter Zielgruppenangehöriger durch Multiplikatoren und Do- zenten der BOS (Einsatzpersonal!) oder durch Referenten der Auftragnehmer z. B. Netzbetreiber, Endgerätehersteller („Spezialisten“, u.a. Servicetechniker, Programmierer).
    Seite 16
    Lernunterlage – Modul 1 Systemgrundlagen – allgemeine Übersicht
    Somit ist das Basiskonzept die Grundlage für eine bundesweit einheitliche Digitalfunkschulung. Allerdings liegt die Entscheidungshoheit über die Schulungsmaßnahmen weitgehend bei den Ländern. Hieraus können sich im Einzelfall Abweichungen ergeben.
    Die Länder sind auch für die organisatorischen Vorbereitungen und Verfahrensweisen der er- forderlichen Schulungsmaßnahmen verantwortlich. Es ist davon auszugehen, dass diese, dem Roll-Out folgend, beginnen, sobald im jeweiligen Roll-Out-Bereich die technischen Vorausset- zungen (u.a. funktionsfähiges Digitalfunknetz) hierfür geschaffen wurden. Die Vorbereitungen für die Schulungsmaßnahmen laufen derzeit überwiegend noch innerhalb der Projektorganisati- on (Projektgruppen BOS-Digitalfunk der Länder). Sie sollen aber baldmöglichst den nach Länderbetriebskonzept und sonstigen landesrechtlichen Vorgaben zuständigen Stellen übertra- gen und damit in die sogenannte Alltagsorganisation überführt werden.
    Informationen zu Schulungsmaßnahmen werden durch die dafür zuständigen Stellen der Län- der auf geeignete Art zeitgerecht veröffentlicht.
    Bedingt durch die Besonderheiten des Roll-Out-Verfahrens (zeitversetzte Einführung des BOS- Digitalfunks), den möglichst weitgehenden Verzicht auf Präsenzschulungen, die standortnahe Schulung durch Multiplikatoren für die zahlenmäßig größten Zielgruppen an der Basis und das differenzierte, zielgruppenbezogene Schulungsangebot, ist eine sachgerechte Schulung aller Zielgruppenangehörigen zum richtigen Zeitpunkt sichergestellt.
    Alle hier gemachten Infos berufen sich auf frei zugängliche Informationsportale und Unterliegen keinerlei Geheimhaltung
    Text wurde aus 100% chlorfrei gebleichten, handelsueblichen,
    freilaufend, gluecklichen Elektronen erzeugt.

  2. #2
    Registriert seit
    05.03.2007
    Beiträge
    780
    Fortbildung in Sachen Digitalfunk gibt es bei uns nur darüber

    http://www.digifunk.info/Seiten/start1.aspx

    und für alle, die es Interessiert das Verwaltungsabkommen, was seinerzeit unterschrieben wurde und jetzt mal ganz ehrlich wie viel ist denn davon bereits erfüllt ??

    http://www.berlin.de/imperia/md/cont...01.06.2007.pdf
    Geändert von Bendix_4123Reloaded (22.01.2010 um 00:41 Uhr)
    Alle hier gemachten Infos berufen sich auf frei zugängliche Informationsportale und Unterliegen keinerlei Geheimhaltung
    Text wurde aus 100% chlorfrei gebleichten, handelsueblichen,
    freilaufend, gluecklichen Elektronen erzeugt.

  3. #3
    Registriert seit
    19.08.2009
    Beiträge
    219
    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    Fortbildung in Sachen Digitalfunk gibt es bei uns nur darüber
    http://www.digifunk.info/Seiten/start1.aspx
    Nun ja, ich kenne das System, welches aber auch intern noch nicht fertig ist.
    Von dort aus, wo diese Lernplattform geboren wurde, wurde auch der Versuch mit den bundesweiten TBZ-Rufgruppen zu einer Dienststelle im Netz Bremen, dass ja schon fertig ist, durchgeführt.

    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    Na in Berlin nennt man das e-lerning... jeder brütet sein Süppchen aus und bei Fragen kann man ja anrufen *LOL*
    E-Lernig kann nur eine oberflächliche Ausbildung oder Einführung für den allgemein Interessierten sein und wird von den Erschaffern sicherlich auch nicht anders verstanden.
    Auch in BW (dein Link) sieht man das so und führt interaktive gründlichere Ausbildung an der Basis durch bzw. hat man das so vor.

    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    Ok es gibt mit Sicherheit auch Schulungen, wo man einen dazustehen hat aber so wirklich Zeit dafür hat keiner dafür auch wenn man hingehen muss - deswegen e-lerning wer auch immer das erfunden hat..
    Wer meint das mit E-Lerning abtun zu können, hat seinen Ausbildungsauftrag falsch verstanden und wimmelt seine Verantwortung nur auf andere ab.
    Ich bin mir aber sicher, dass diese Plattformen nur die Lücken bis zur richtigen interaktiven Ausbildung über Dozenten an der Basis schliessen sollen. Alles Andere ist nicht möglich oder führt zumindest nicht zum Ziel.

  4. #4
    Registriert seit
    05.03.2007
    Beiträge
    780
    Kannst ja mal Deine Meinung den verantwortlichen "Goldträgern" mitteilen =)
    Alle hier gemachten Infos berufen sich auf frei zugängliche Informationsportale und Unterliegen keinerlei Geheimhaltung
    Text wurde aus 100% chlorfrei gebleichten, handelsueblichen,
    freilaufend, gluecklichen Elektronen erzeugt.

  5. #5
    Registriert seit
    19.08.2009
    Beiträge
    219
    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    gar nix =) kein Geld da... also nicht viel zumindest ...
    Gut, oder nein eher nicht gut. Das erklärt denn auch Einiges.

    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    Ich mein ja auch, das es ja im mom noch kein Bundesweites Netz gibt oder ?
    Ein bundesweit flächendes Netz gibt es nicht, da das Netz ja bei weitem noch nicht überall steht. Die Netzteile, die aber schon stehen sind auch bundesweit vernetzt.

    Zitat Zitat von Bendix_4123Reloaded Beitrag anzeigen
    mag ja sein, das es auf dem Papier die Gruppen gibt aber in der Praxis muss sich das erst noch beweisen. Und die IuK Abteilung ist eh im mom gänzlich mit anderen Dingen beschäftigt.
    Egal, was eure IuK-Abteilung gerade macht oder sagt. Das Netz funktioniert dort soweit schon bundesweit, wo auch Teil-, Test- oder Referenznetze stehen.
    Ich war selbst dabei, als das über eine TBZ-Rufgruppe von Süd- bis Norddeutschland erfolgreich getestet wurde, womit der Praxistest, der im Rahmen einer Schulung durchgeführt wurde, dann eben auch erfolgreich verlief.

    Die Mühe, mir ein Schulungskonzept vorzustellen, hättest Du dir nicht machen brauchen, wenn es denn doch nicht in die Praxis umgesetzt wird. Ich kenne einige Schulungskonzepte verschiedener Institutionen, dessen Qualität aber erst über den Multiplikator oder Dozenten zum Erfolg führt.
    Was in den Konzepten steht ist in meinen Augen so lange Schall und Rauch, so lange die entsprechenden Lehrinhalte dazu fehlen.

  6. #6
    Registriert seit
    05.03.2007
    Beiträge
    780
    Na in Berlin nennt man das e-lerning... jeder brütet sein Süppchen aus und bei Fragen kann man ja anrufen *LOL* Ok es gibt mit Sicherheit auch Schulungen, wo man einen dazustehen hat aber so wirklich Zeit dafür hat keiner dafür auch wenn man hingehen muss - deswegen e-lerning wer auch immer das erfunden hat...
    Alle hier gemachten Infos berufen sich auf frei zugängliche Informationsportale und Unterliegen keinerlei Geheimhaltung
    Text wurde aus 100% chlorfrei gebleichten, handelsueblichen,
    freilaufend, gluecklichen Elektronen erzeugt.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •