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Thema: Unfälle im Einsatzdienst

  1. #121
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    HiOrg-Einsatzleiter auf Fahrt zu Großbrand tödlich verunglückt :(

    Tach !

    Landkreis Oder-Spree, Brandenburg :
    HiOrg-Einsatzleiter auf Fahrt zu Großbrand tödlich verunglückt :(

    http://www.nonstopnews.de/galerie/15394


    Gruß
    Bastel

  2. #122
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    - Hier das TLF XXXXXX melde einen Eigenunfall.
    - Sie hatten einen Eigenunfall ? Was ist passiert ?
    - Kollision mit PKW, TLF liegt auf dem Rücken.
    - Wo befinden Sie sich ? Gibt es Verletzte ?
    ...
    ...
    ...
    - Landstrasse, zwei Kameraden eingeklemmt - einer bewusstlos, brauche den Notarzt !




    Eine Minute später hat sich bis auf die DLK der gesamte alarmierte Löschzug anstatt zum Dachstuhlbrand zur Unfallstelle bewegt um zu helfen.
    Was noch alles alarmiert wurde, kann sich jeder denken...

    Der ursprüngliche Einsatz wurde durch einen nachalarmierten Löschzug zügig durchgeführt.
    Der Dachstuhlbrand lag in einem Dorf welches in den nächsten Jahren aufgrund des Tagebaus sowieso abgerissen wird und bereits nahezu ausgestorben ist.
    Vor einem Jahr (August 2011) hat sich wenige Kilometer entfernt auf einer Parallelstrasse ein ähnlicher Fall zugetragen, ursprünglicher Einsatzort war selbiges Dorf. Ein ebenfalls auf der Anfahrt verunglücktes WLF und der Verlust eines Leitstellendisponenten welcher auch Löschgruppenführer war, ist zu beklagen.


    Heute hat es gleich zwei Tote Feuerwehrkameraden gefordert, zwei weitere sind schwerstverletzt - einer wurde sofort per RTH ausgeflogen.

    Usache: Dem TLF ist in einer leichten Kurve auf der eigenen Spur ein privat PKW entgegengekommen - ein Kamerad der zum Gerätehaus wollte.

    Die heutige Nacht bleibt die Strasse vollgesperrt - eine große Seelsorge-Sitzung in der Feuerwache wurde durchgeführt.



    Hier der offizielle Zeitungsbericht:

    Erkelenz. Das Schicksal hat am Donnerstag auf der Landstraße zwischen Immerath und Holzweiler auf besonders grausame Art und Weise zugeschlagen. Bei einem schweren Verkehrsunfall starben zwei Feuerwehrleute, 19 und 57 Jahre alt, die ein und denselben Brand in Borschemich löschen wollten. Zwei weitere Wehrleute wurden schwerstverletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

    Gegen 16.30 Uhr war ein Fahrzeug der Holzweiler Feuerwehr auf der Einsatzfahrt zu einem Dachstuhlbrand in Erkelenz-Borschemich. Als der Wagen die Ortschaft Holzweiler auf der Landstraße in Richtung Immerath verließ, kam der Besatzung ein weiterer Feuerwehrmann in seinem Privatwagen entgegen. Dieser war auf dem Weg zum Feuerwehrhaus, um seine Kollegen zu unterstützen.

    Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet der 19-jährige Pkw-Fahrer aus Holzweiler in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit dem Feuerwehrwagen zusammen. Dabei wurde der Pkw total zerstört, der Feuerwehrwagen überschlug sich. Alle Fahrzeuginsassen zogen sich dabei schwerste Verletzungen zu. Für den jungen Pkw-Fahrer und den 57-jährigen Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges aus Holzweiler kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle.

    Die beiden 30 und 39 Jahre alten Beifahrer im Feuerwehrfahrzeug, ebenfalls aus Holzweiler, wurden mit einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

    Für die Dauer der Bergung der Toten und des Verletzten sowie der Unfallaufnahme musste die Landstraße zwischen Holzweiler und Immerath komplett gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis in die späten Abendstunden.

    Die Bilder vom Unfallort erinnern fatal an einen Unfall im August 2011. Damals war der Atemschutzcontainer des Kreises Heinsberg auf der L 354 von der Straße abgekommen und überschlug sich.

    Ein 32-jähriger Feuerwehrmann aus Effeld kam dabei ums Leben. Duplizität der Ereignisse: Auch damals waren die Wehrleute auf dem Weg zu einem Brand in Borschemich.


    http://www.aachener-zeitung.de/lokal...verletzte.html

  3. #123
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    Tragische Geschichte und bestätigt wieder mal den gänigen Spruch: Nur ein ankommender Retter ist ein guter und nützlicher Retter, auch wenn er zwei Minuten länger braucht.

    Leider schalten noch zuviele mit dem ersten Melderpiepsen Ihren gesunden Menschenverstand ab.

    Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen und die Kameraden. Gute Besserung den verletzten Kameraden. Mögen keine gesundheitlichen Schäden zurückbleiben.

    Gruß
    Simon

  4. #124
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    Es gibt weitere Nachrichten:

    Die zwei Beifahrer-Kameraden aus dem TLF werden überleben.

    Leider ist bereits bekannt was ich gestern schon vermutet hatte aber es nicht für angebracht fand zu spekulieren, der Einsatzort war ein bereits verlassenes Haus in welches eingebrochen und ein Brand gelegt wurde - wie vor einem Jahr ebenfalls.



    Erkelenz. Das Feuer in einem Haus in Erkelenz am Donnerstag ist offenbar vorsätzlich gelegt worden. Auf dem Weg zu dem Brand waren zwei Feuerwehrleute tödlich verunglückt.

    Wie die Polizei in Heinsberg am Freitag bekanntab, war in das leerstehende Haus an der Straße Im Blumenforst im Stadtteil Borschemich eingebrochen worden. Dabei hatten die Täter offenbar das Feuer gelegt.

    Ein Einsatzwagen der Feuerwehr war auf dem Weg zum Brandort mit dem privaten Wagen eines weiteren, 19-jährigen Feuerwehrmannes zusammengestoßen, der auf dem Weg zur Wache war. Der Feuerwehrwagen hatte sich überschlagen. Der 19-Jährige und der Fahrer des Einsatzwagens starben, zwei weitere Wehrleute wurden schwer verletzt.

    Quelle:
    http://www.aachener-zeitung.de/lokal...ch-gelegt.html

  5. #125
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    27.11.12 - ohne Verletzte - NEF VU in Schesslitz, Landkreis Bamberg

    'n abnd,

    schon ein paar Tage her ... aber trotzdem sehr interessant um sich bei diesen Bildern mal Gedanken zur innerorts gefahrenen Geschwindigkeit des NEF zu machen... Gott sei dank keine Verletzten!

    Es kann nicht oft genug wiederholt werden: NUR EIN RETTER DER ANKOMMT IST EIN WIRKLICHER RETTER!

    Quellen:
    http://www.infranken.de/regional/bam...;art212,359170
    http://www.youtube.com/watch?v=RX0YR6xuPwQ

    In diesem Sinne eine unfallfreie Zeit!

  6. #126
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