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Thema: Verschlüsselte DME Meldungen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von WernerG Beitrag anzeigen
    z.B. AES
    "Implementiert" kann ja quasi erstmal garnichts selbst *g*

    Aber Klar, mit einer Firmwareänderung der DAUs könnte Swion auch andere Verschlüsselungen nutzen...

    Die Idee mit AES ist mit sicherheit nicht die Schlechteste, DAU-Seitig auch mit großer Wahrscheinlichkeit gar kein großartiges Problem... Doch bei den DMEs fängts dann an zu stocken ;)

    Allein, wenn ich mir nur die Wikipedia-"Aussage" aus dem AES-Artikel ansehe:
    "die Referenz-Implementierung umfasst weniger als 500 Zeilen C-Code"

    Wird vermutlich ein wenig schwer werden für den kleinen µC in einem DME ;)

    MfG Fabsi

  2. #2
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    @Fabpicard

    Das ist aber nun mal der (auch meiner Meinung nach) vernünftige Ansatz :
    Eine Verschlüsselung ist zunächst mal nur dann gut, wenn der Algorhytmus
    nicht offen gelegt ist, daher setzt ja BSI auch auf Ihr Verfahren und kein
    in der Literatur bekanntes/offenes.


    Denn, nun wieder Du !

  3. #3
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    Zitat Zitat von alexbauer Beitrag anzeigen
    Eine Verschlüsselung ist zunächst mal nur dann gut, wenn der Algorhytmus
    nicht offen gelegt ist, daher setzt ja BSI auch auf Ihr Verfahren und kein
    in der Literatur bekanntes/offenes.
    Vom derzeitigen Verfahren her grundsätzlich falsch. Wenn sich alle weltbesten Codeknacker 1Mio€ als Forschungsgelder verdienen wollen, wenn sie den Schlüssel über eine Schwachstelle knacken, dazu das Verfahren zur Attacke freigegeben wird und zumindest die Eckdaten rausgegeben werden, gilt der Schlüssel allgemein als sicher - natürlich nur, wenns auch niemand schafft :-) Wenn keiner sich je daran versucht hat, weil es den Aufwand nicht lohnt und in den meisten Staaten illegal ist, trau ich dem Frieden nicht. Ich lege all mein Geld ja auch nicht komplett in nagelneuen Fernost-Aktiengesellschaften an, wo keiner so richtig weiß, ob die jemals Gewinn machen, aber tolle Versprechungen machen.

    Mit Security thorugh Obscourity hat ja ein großer Softwarekonzern mit M viele Erfahrungen, meistens schlechte.

  4. #4
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    Danke Newty, so brauch ich das nicht tippen *g*

    Zudem hat ja ein Netz, wo der Hersteller nichts über das Verschlüsselungsverfahren preis gibt noch den gravierendsten Nachteil überhaupt:
    Ich MUSS ausschliesslich Melder von besagtem Hersteller kaufen ^^

    MfG Fabsi

  5. #5
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    Das ist sicher nicht richtig, ich denke, das es entsprechend Veträge mit den ELR-Herstellern gibt.
    Mit Offenlegung ist ja sicher der Rest gemeint, also z.b. die, die mit Scanner "privat" mitlauschen wollen, weniger, um ein Monopol zu haben

  6. #6
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    Monopol hin oder her - Tatsache ist, dass jemand, der seine Kryptographie nicht offenlegt Angst vor einer Attacke hat.

    Sonst würde er wirklich sagen "Guck ma, was ich tolles kann" - die passende Publicity dafür ernten und am Ende groß gelobt werden, das lässt sich denke ich niemand entgehen.

    Um die Mitlauscher gehts m.E. gar nicht - je komplexer die Software dafür wird, desto weniger interessant wirds werden. Die Zahl der Schwarzhörer wird - trotz POCSAG-Alarmierung - nach Tetra auch gegen Null gehen, weil kaum einer Zeit und Lust hast, das ganze übern Rechner laufen zu lassen - außer denen, die eh Auswerten :-) Wenn dann noch das ganze an ein Programm übergeben werden muss, um Klartexte zu erhalten, springen denke ich fast alle ab. Zumal das Herankommen an die Schlüssel ja auch ein Ding der Unmöglichkeit ist. Wenn ich hier irgendwann mal ein verschlüsseltes Netz bekomme, mach ich mich aber mal dran, da nen IDEA-Decrypter zu basteln ^^

    Offenlegung heißt, dass das komplette Verfahren öffentlich eingesehen werden kann und jeder sowohl Ver- als auch Entschlüsselungsalgorithmen in seine Hard- und Software einbinden kann, so er will und fähig ist. Damit fällt das Monopol auf die Verschlüsselung aber nicht direkt weg, wenn die neuartig und patentiert ist, bleibt das Monpol ja erhalten, nur findige Mathematiker können sich dran versuchen und notfalls den Holzhammer rausholen...

    Achso: @Handhase

    Die Verschlüsselung von Nagra2 auf Premiere wurde nicht mathematisch zerschlagen, sondern ganz einfach umgangen, da ein Fehler auf den Smartcards zum Auslesen der Schlüssel genutzt werden konnte...

  7. #7
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    Zitat Zitat von Fabpicard Beitrag anzeigen
    "Implementiert" kann ja quasi erstmal garnichts selbst *g*

    Aber Klar, mit einer Firmwareänderung der DAUs könnte Swion auch andere Verschlüsselungen nutzen...

    Die Idee mit AES ist mit sicherheit nicht die Schlechteste, DAU-Seitig auch mit großer Wahrscheinlichkeit gar kein großartiges Problem... Doch bei den DMEs fängts dann an zu stocken ;)

    Allein, wenn ich mir nur die Wikipedia-"Aussage" aus dem AES-Artikel ansehe:
    "die Referenz-Implementierung umfasst weniger als 500 Zeilen C-Code"

    Wird vermutlich ein wenig schwer werden für den kleinen µC in einem DME ;)

    MfG Fabsi
    Hmmmm, es gibt aber auf dem "Markt" Hersteller, die scheuen IDEA wie der Teufel das Weihwasser (alle [sicher *g*] Mitlesenden dieser Zunft mögen mir den Vergleich verzeihen) und nutzen oder bieten ne AES-Verschl. in ihren DME's an.....also muss es ja irgendwie "funktionieren"....also ich mein die VErwendung von AES in DME's ?!

    Netzseitig (also Swissphone) klingt das ja erstmal nicht so schön was bisher zu lesen war ;-(

  8. #8
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    Also Oelmann gibt ja nun nix bekannt über "sein" Verfahren, wer macht denn nun
    noch AES ??? Wobei Oelmanns Verschlüsselung ja im LK Nienburg läuft, daher
    die Frage:
    - Ist es schon geknackt ?
    - Ist es AES ?

    Es gibt ja irgendwo hier im WWW eine Kopie der ich glaub FH Wilhelmshaven über die
    Oelmann Verschlüsselung, aber das Verfahren ist nich offengelegt ausser eben 128 bit
    stark, damit is das ja eigentlich im Sinne des BSI, Verschlüsselung ja, aber nicht
    offengelegt oder ???

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