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Thema: Dienstgrade im Rettungsdienst/Sanitätsdienst

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  1. #1
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    Zitat Zitat von Poli
    Aber warum soll so etwas auf die Mitarbeiter des Rettungsdienstes positiv und motivierend wirken? Ich erkenne da eigentlich keinen Sinn!
    Also hälts Du nichts von "geregelten" Aufstiegschancen im Rettungsdienst.
    Das mit den, geschichtlich bedingten, militärisch/hierachischen Strukturen bei der Polizei kann ich ja nachvollziehen aber wie Du schon richtig gesagt hast liegt das heutzutage an der Besoldung und genau da sind wir an dem Punkt das es z.B. bei der Pol. die Möglichkeit gibt sich über eine geregelte Laufbahn fortzubilden und damit seine Qualifikation zu steigern - was dann auch eine bessere Entlohnung zur Folge hat.

    Im RD fehlt; meiner Meinung nach, genau diese Möglichkeit - es gibt zwar 'zig Lehrgänge die man auch je nach Wahl belegen kann und die je nach Lust und Laune des Arbeitgebers getragen werden oder auch nicht - und wenn man dann diese Lehrgänge absolviert hat ändert sich, linear zur Qualifikationsteigerung, meistens genau gar nichts.

    Ich halte diese Zukunftsperspektiven, gerade für jüngere Kollegen, nicht für besonders motivierend.

    Beim Start dieser Diskussion ging es mir nicht um Befehl und Gehorsam oder Hierarchie sondern um Zukunftsperspektiven, Qualifikationssteigerung und gerechter Entlohnung im Kontext zu Ausbildung.
    Gruß Carsten
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  2. #2
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    wie hoch willst du die besoldung treiben?
    wie hoch sind die einzelnen stufen?
    den arsch aufreissen für 50 euro mehr im monat?

    das problem ist, es ist kein geld da.

    überleg dir mal warum werden fsj`ler eingesetzt? um den jungen menschen soziale kompetenz beizubringen?

    vergiss es, für das geld von einem hauptamtlichen bekommst du 5 fsj'ler.

    dein system ist nicht nur unnötig sondern kostet auch geld, daher wird sich niemand dafür interessieren

  3. #3
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    Zitat Zitat von Pille112
    Also hälts Du nichts von "geregelten" Aufstiegschancen im Rettungsdienst.
    ...
    Beim Start dieser Diskussion ging es mir nicht um Befehl und Gehorsam oder Hierarchie sondern um Zukunftsperspektiven, Qualifikationssteigerung und gerechter Entlohnung im Kontext zu Ausbildung.
    Sicherlich halte ich, schon aus persönlichen Ansätzen, geregelte Aufstiegschancen im öD allgemein für eine sehr gute Sache! Wenn das anders rübergekommen sein sollte, dann "Asche auf mein Haupt"!

    Aber die Sache mit den "geregelten Aufstiegschancen" im öD, und dazu zählt auch der RD, sind doch ein allgemeines Märchen! Wenn kein rechtlich manifestiertes Laufbahnverlaufsmodell vorhanden ist, sind Aufstiegschancen reine Theorie. Und das ändert man auch nicht dadurch, dass man in Bereichen Dienstgrade einführt!

    Wieder ein Beispiel meinerseits:

    Wer sich zur Zeit entschließt, in Niedersachsen Polizeibeamter zu werden, sich ein Studium von 3 Jahren ans Knie bindet, kann davon ausgehen, dass er grundsätzlich bis zu seiner Zuruhesetzung 1mal in den Genuß einer Beförderung kommt! Ob er nun Lehrgänge in großer Anzahl oder in geringerer Anzahl besucht! Der Sachbearbeiter, und dass ist die Mehrzahl der Mitarbeiter, wird bis zur Pensionierung die Besoldungsgruppe A 10 haben und behalten! Es sei denn, er halt die Gelegenheit, sich auf einen herausgehobenen Posten zu bewerben und bekommt die Stelle!

    Was ich damit sagen will ist, dass die Einführung von Dienstgraden und / oder ein "geregelter Aufstieg" (wie immer der auch aussehen mag) keinerlei Vorteile bringt! Theoretisch vielleicht, praktisch aber nicht!

    Was bringt es dem Mitarbeiter, wenn er theoretisch innerhalb seines Arbeitslebens von A nach Z aufsteigen kann! Klar, im ersten Moment motiviert das natürlich gerade junge Mitarbeiter. So nach dem Motto: "Ich kann ja das und das werden!"
    Spätenstens nach ein paar Jahren wird auch dieser Mitarbeiter erkannt haben, dass es grundsätzlich nicht so kommen wird!

    Und wenn Du schon den Bereich gerechte Entlohnung ansprichst, muss ich ganz ehrlich einmal die Frage stellen, welche Entlohnung im Bereich des öD Deiner Meinung nach denn gerecht ist?
    Ich habe noch keine gefunden! Und jeder Minarbeiter im öD wird auf eine entsprechende Frage antworten: "Also ich bin mit meinerm Gehalt nicht zu frieden! Das könnte eigentlich deutlich mehr sein!" Ausnahmen mit A13, A14,... einmal ausgenommen!

    Wie schon gesagt: " Meine Meinung zu diesem Thema"!

    MfG

    Poli

  4. #4
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    @ Poli_

    ...da gebe ich Dir recht und von A13 und A14 brauchen wir auch nicht zu sprechen - denke ich (ist nämlich nicht meine Besoldungsgruppe) :D

    Es gibt aber noch etliche tausende RD-Mitarbeiter die im öffentlichen RD fahren jedoch nicht im öffentlichen Dienst arbeiten (z.B. in Hamburg - (DRK)=Ambulanzdienst Hamburg gGmbH und beim (ASB)=Sozialeinrichtungen Hamburg gGmbH sieht es ähnlich aus) und nach Haustarif vergütet werden.

    ...und glaub mir ich kenne die Meinung der Leute auf der Strasse => demotiviert => keine Zukunftsperspektiven/Karriere => gefrustet = das ist die Realität von vielen!!!

    Ich dacht nur "Einigkeit macht stark" und deshalb habe ich mal diese Diskussion angeregt.

    Mir ist auch klar, dass sich das ganze natürlich nicht von heute auf morgen einrichten läßt!

    Du kennst es doch: Am Anfang war es nur eine Idee...
    Gruß Carsten
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Pille112
    @ Poli_

    ...da gebe ich Dir recht und von A13 und A14 brauchen wir auch nicht zu sprechen - denke ich (ist nämlich nicht meine Besoldungsgruppe) :D...
    Moin!

    A 13 oder A 14 sind definitiv auch nicht meine Hausnummern! Warum auch! Der Kollegenmund sagt ja immer, dass bei A 13 die Armut anfängt!

    MfG

    Poli

  6. #6
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    ...und die Überarbeitung droht...
    Gruß Carsten
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Pille112
    ...und die Überarbeitung droht...
    Naja, bei denen dann wohl weniger. Eher in den Bereichen A9 und A10.

    MfG

    Poli

  8. #8
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    @ Poli: ...war ja auch mit einem dicken fetten breiten ;-))) gemeint!!!!
    Gruß Carsten
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