...dann erstmal ein fettes S O R R Y wegen akkonsaaarland....Zitat von AkkonHaLand
und zum Thema: ah verstehe - die Problematik kenne ich auch - aber vielleicht hast Du ja zu den Topic-Punkten noch einige Anmerkungen?
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und zum Thema: ah verstehe - die Problematik kenne ich auch - aber vielleicht hast Du ja zu den Topic-Punkten noch einige Anmerkungen?
Gruß Carsten
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Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber eine nichts lernen zu wollen!
(Sokrates)
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124 124 MRCC Bremen
so nach dem ich hier erwähnt werde
ich halte dienstgrade im rd für doof!
warum?
wir haben doch schon welche
den wachenleiter als cheffe und das reicht
hat sich so bewährt
@ akkonsaarland (jetzt aber wirklich :-)): ...und was sagts Du zu den Topic-Punkten?
Gruß Carsten
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welchen vorteil bietet das?
die pol und die fw haben zum teil militärische strukturen übernommen, die sehe ich aber für den rd nicht sinnvoll.
feuerwehren kommen nicht mit 3 mann zum einsatz, mehrere lbz`s, züge oder wehren können zusammen zum einsatz kommen, daher ist dort eine struktur sinnvoll.
polizei genauso. im normalen streifendienst weniger, aber wenn man ein paar demonstranten hauen geht hat sich ordnung auch bewährt.
kats einheiten wie sich sich alle schimpfen brauchen auch ordnung. witzig finde ich dann wenn man mal einen großen dienst macht sich auf einmal sanitätshelfer nur aufgrund einer abschnittleitung oder was weis ich zu höherem berufen fühlen und dich ihre macht ausspielen wollen.
aber zurück zum glück, warum brauche ich einen dienstgrad?
die dienstgrade sind immer noch evolotionsstufen
zivi/fsj
ea
azubis
ha
dann gerne gestaffelt nach dienstjahren und quali.
die orgl konzepte die bei uns umgesetzt werden sind auch sinnvoll, wobei hat früher hat das auch der nef fahrer gemacht...
lange rede kurzer sinn
dienstgrade können net praktisch sein, sonst hätten wir welche!
Das die Polizei militärische Strukturen übernommen hat, ist ein Relikt aus uralten Zeiten. Die "moderne Polizei" von heute hat zwar, wie jede andere BOS-Einheit auch, ihren hierarchischen Aufbau. Dieser weicht allerdings massiv, gerade im Vorgesetzten/Mitarbeiter-Verhalten, von dem des militärischen Bereiches ab!Zitat von akkonsaarland
Beispielhaft genannt kann ich mich nicht daran erinnern, einen meiner Vorgesetzten salutierend mit Dienstgrad angesprochen zu haben! Gleiches gilt meiner Erfahrung nach auch für die Feuerwehr!
Aber um mal aufs Thema zu kommen!
Dienstgrade sind im öffentlichen Dienst in erster Linie Ausdruck der Besoldungsklasse! Beförderungen zeichen aber in den letzten Jahren weniger den erfahrenen, sondern eher den "gewollten" Mitarbeiter aus. Dies wiederum trägt wenig zur Hebung der Motivation des Einzelnen bei.
Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind "Beförderungen" (ich möchte eher von Dienstgradänderungen sprechen, da sie nicht mit der Anhebung einer Besoldungsklasse verbunden sind) grundsätzlich an Voraussetzungen gebunden. So kenne ich es jedenfalls aus meiner Wehr.
Der Werdegang eines jeden erklärt sich eindeutig aus der Dienstgradvorschrift des Landes Niedersachsen!
http://www.ff-sahlenburg.de/downloads/dienstgradvo.pdf
Aber warum soll so etwas auf die Mitarbeiter des Rettungsdienstes positiv und motivierend wirken? Ich erkenne da eigentlich keinen Sinn!
MfG (und alles meine Meinung)
Poli
die besoldungsklassen sind doch auch gegeben
nach den alten system fängt man an in der 8, dann nach einem halben jahr in die 7. dann noch 6 jahre in die 6, an als krönender höhepunkt endet man dann in der 5c, die der besoldungsklasse eines meisters im öffentlichen dienst entsprach.
ich denke wir hören hier auf, es bringt nix
...und was ist mit all den andren, im RD angestellten, Mitarbeitern bzw. Organisationen und Firmen die nach Haustarif zahlen und der Gerechtigkeit - hohe/Zusatzqualifikation => bessere Entlohnung???Zitat von akkonsaarland
Gruß Carsten
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Also hälts Du nichts von "geregelten" Aufstiegschancen im Rettungsdienst.Zitat von Poli
Das mit den, geschichtlich bedingten, militärisch/hierachischen Strukturen bei der Polizei kann ich ja nachvollziehen aber wie Du schon richtig gesagt hast liegt das heutzutage an der Besoldung und genau da sind wir an dem Punkt das es z.B. bei der Pol. die Möglichkeit gibt sich über eine geregelte Laufbahn fortzubilden und damit seine Qualifikation zu steigern - was dann auch eine bessere Entlohnung zur Folge hat.
Im RD fehlt; meiner Meinung nach, genau diese Möglichkeit - es gibt zwar 'zig Lehrgänge die man auch je nach Wahl belegen kann und die je nach Lust und Laune des Arbeitgebers getragen werden oder auch nicht - und wenn man dann diese Lehrgänge absolviert hat ändert sich, linear zur Qualifikationsteigerung, meistens genau gar nichts.
Ich halte diese Zukunftsperspektiven, gerade für jüngere Kollegen, nicht für besonders motivierend.
Beim Start dieser Diskussion ging es mir nicht um Befehl und Gehorsam oder Hierarchie sondern um Zukunftsperspektiven, Qualifikationssteigerung und gerechter Entlohnung im Kontext zu Ausbildung.
Gruß Carsten
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wie hoch willst du die besoldung treiben?
wie hoch sind die einzelnen stufen?
den arsch aufreissen für 50 euro mehr im monat?
das problem ist, es ist kein geld da.
überleg dir mal warum werden fsj`ler eingesetzt? um den jungen menschen soziale kompetenz beizubringen?
vergiss es, für das geld von einem hauptamtlichen bekommst du 5 fsj'ler.
dein system ist nicht nur unnötig sondern kostet auch geld, daher wird sich niemand dafür interessieren
Sicherlich halte ich, schon aus persönlichen Ansätzen, geregelte Aufstiegschancen im öD allgemein für eine sehr gute Sache! Wenn das anders rübergekommen sein sollte, dann "Asche auf mein Haupt"!Zitat von Pille112
Aber die Sache mit den "geregelten Aufstiegschancen" im öD, und dazu zählt auch der RD, sind doch ein allgemeines Märchen! Wenn kein rechtlich manifestiertes Laufbahnverlaufsmodell vorhanden ist, sind Aufstiegschancen reine Theorie. Und das ändert man auch nicht dadurch, dass man in Bereichen Dienstgrade einführt!
Wieder ein Beispiel meinerseits:
Wer sich zur Zeit entschließt, in Niedersachsen Polizeibeamter zu werden, sich ein Studium von 3 Jahren ans Knie bindet, kann davon ausgehen, dass er grundsätzlich bis zu seiner Zuruhesetzung 1mal in den Genuß einer Beförderung kommt! Ob er nun Lehrgänge in großer Anzahl oder in geringerer Anzahl besucht! Der Sachbearbeiter, und dass ist die Mehrzahl der Mitarbeiter, wird bis zur Pensionierung die Besoldungsgruppe A 10 haben und behalten! Es sei denn, er halt die Gelegenheit, sich auf einen herausgehobenen Posten zu bewerben und bekommt die Stelle!
Was ich damit sagen will ist, dass die Einführung von Dienstgraden und / oder ein "geregelter Aufstieg" (wie immer der auch aussehen mag) keinerlei Vorteile bringt! Theoretisch vielleicht, praktisch aber nicht!
Was bringt es dem Mitarbeiter, wenn er theoretisch innerhalb seines Arbeitslebens von A nach Z aufsteigen kann! Klar, im ersten Moment motiviert das natürlich gerade junge Mitarbeiter. So nach dem Motto: "Ich kann ja das und das werden!"
Spätenstens nach ein paar Jahren wird auch dieser Mitarbeiter erkannt haben, dass es grundsätzlich nicht so kommen wird!
Und wenn Du schon den Bereich gerechte Entlohnung ansprichst, muss ich ganz ehrlich einmal die Frage stellen, welche Entlohnung im Bereich des öD Deiner Meinung nach denn gerecht ist?
Ich habe noch keine gefunden! Und jeder Minarbeiter im öD wird auf eine entsprechende Frage antworten: "Also ich bin mit meinerm Gehalt nicht zu frieden! Das könnte eigentlich deutlich mehr sein!" Ausnahmen mit A13, A14,... einmal ausgenommen!
Wie schon gesagt: " Meine Meinung zu diesem Thema"!
MfG
Poli
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