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Thema: Bald flächendeckender Digital-Alarm in RLP?

  1. #571
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    Man mag es kaum glauben, aber Landau geht in den Wirkbetrieb. Zwei weitere Netzabschnitte sollen dieses Jahr noch folgen, also scheinbar bewegt sich etwas...

  2. #572
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    Hallo,

    auch hier in der Region Trier scheint es jetzt langsam mit der Ausrollung der Technik loszugehen. Ich habe schon den ersten neuen Mast mit 2 Meter Antenne in der Landschaft entdeckt.

  3. #573
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    Zitat Zitat von forster Beitrag anzeigen
    Hallo,

    auch hier in der Region Trier scheint es jetzt langsam mit der Ausrollung der Technik loszugehen. Ich habe schon den ersten neuen Mast mit 2 Meter Antenne in der Landschaft entdeckt.
    Ich hab noch keinen erspäht. Die Ausrollung wird ja bereits auch einige Jahre versprochen.

  4. #574
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    Also bei uns in der VG sind alle Standorte mittlerweile zumindest mit einer Antenne ausgerüstet. Ob die weitere Technik auch schon an den Standorten installiert worden lässt sich leider von außen nicht erkennen.

  5. #575
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    Hallo,
    auch wenn es derzeit anderes und wichtigeres in den betroffenen Hochwassergebieten zu tun gibt, möchte ich dennoch einmal die aktuelle Diskussion zum Thema Reaktivierung der Sirenen zur Warnung der Bevölkerung eingehen.

    Das hat für die betroffenen nördlichen Regionen von RLP in Bezug auf das Thema hier schon eine kleine Problematik, nicht unlösbar aber sie ist da.

    Und das hat was mit der Vorgehensweise beim Thema landesweite Ausschreibung Einführung Digitalalarm in RLP zu tun.

    Ein Ausblick in die nahe Zukunft oder ein Szenario:

    Ich gehe mal davon aus, das keine der Sirenenanlagen in den betroffenen Gebieten von RLP mehr als Feueralarm konnte und somit analoge Fernwirktechnik mit nur einem Alarmsignal im Einsatz ist. Das ist nicht verwunderlich, denn nach dem Abbau des Sirenennetzes des Zivilschutz blieben meistens die Sirenen übrig, welche für die örtliche Feuerwehralarmierung mit genutzt wurden. Das wurde über Funk mit Hilfe von analogen Fernwirkempfängern mit integrierter Taktung oder externem Taktwerk realisiert (z.B. MS200-ZAX13). Wir sehen sehr oft, dass diese Technik nach wie vor im Einsatz ist. Zum einen stabil funktionierend, aber eben nicht mehr den Anforderungen der Zeit angepasst.

    Das heißt: es stand das Signal zur Warnung der Bevölkerung vermutlich nirgends zur Verfügung......ergo hätte man höchstens wie damals bei der Sturmflut 1962 in Hamburg pausenlos Feueralarm geben müssen.....allerdings setzt niemand sowas voraus, soll also kein Vorwurf sein.

    Jetzt kommt die Problematik: möchte man jetzt in Zukunft in diesen Gebieten moderne Anlagen oder alte Anlagen mit aktueller Fernwirktechnik (alle Zivilschutzsignale) einführen, dann müsste man das erst einmal analog durchführen. Denn, aufgrund der Art der Ausschreibung (landesweit und nicht kreisweit und der damit automatisch verbundenen langen Umsetzungsdauer), steht man derzeit mit der neuen digitalen Fernwirktechnik und dem notwendigen Netzaufbau zur digitalen Alarmierung erst im Süden bis vielleicht Mitte. Keiner weis genau, wann das Netz im Norden fertig steht. Aber wenn man mal die Jahre sieht, die seit Start ins Land gegangen sind, dann finde ich diese Art der Ausschreibung eher hinderlich. Ein Aspekt der uns bei der aktuellen Thematik auf die Füße fällt.

    Man müsste jetzt weiter warten oder zwischenzeitlich auf moderne analoge Technik umrüsten.....das müsste man anhand des aktuellen Projektstatus einmal bewerten.

    Auf eine Tetra-Alarmierung umsteigen, wo man landesweit POCSAG einführt ist natürlich auch nicht sinnvoll. Obwohl das BBK im Förderprogramm für die Auslösung durch das Bundesamt selbst wohl auf die Tetra-Alarmierung setzt.

    Kreisweite Ausschreibungen wie es in anderen Bundesländern erfolgreich seit Jahren praktiziert wird, hätten aufgrund vieler Anbieter die Netze durchaus schneller wachsen lassen können. Nur mal als Hinweis: die digitale Alarmierung gibt es schon seit den 90er Jahren!!!

    Und bevor hier das große Wundern ausbricht, natürlich wären einheitliche Richtlinien für die digitale Alarmierung, besonders die Verschlüsselung sinnvoll.....da sperre ich mich auch nicht, aber es gibt sie so nicht und die Art und Weise wie man das in den letzten Jahren versucht hat, hat für mich so sein besonderes Geschmäckle.......daher war das auch nur ein Rohrkrepierer.....stattdessen befinden wir uns jetzt vielerorts im Bieterstreit.......z.B. Kreis Euskirchen, Tetra-Funk und analoge Alarmierung.....und streit um die Ausschreibung......der eine rügt den anderen Wechselseitig zu Tode. Wenn das alles im Sinne der Sicherheit sein soll......na ja.

    Das mal ein wenig von einer anderen Seite beleuchtet vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Woche.

    Wie ist eure Meinung....
    Mfg
    FunkerVogth

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