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Thema: Neues von DIGITALEM BOS Funk

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    Polizei und Feuerwehr im Sinne der Einsatzkräfte ist nicht korrekt. Die Versuchsanalgen stehen am IDF, dem LZPD und LAFP. Im nächsten Schritt wird dann Köln mit der neuen Technik ausgestattet.

    Digitaler Polizeifunk in NRW gestartet

    Die ersten Sendestationen des neuen Digitalfunknetzes für Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch in Betrieb genommen worden. Innenminister Ingo Wolf (FDP) startete die Anlage beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Neben der Testanlage beim LZPD wurden in Münster im Institut der Feuerwehr (IdF) und im Landesamt für Aus- und Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) weitere Sendeeinheiten in Betrieb genommen.

    Duisburg (ddp-nrw). Die ersten Sendestationen des neuen Digitalfunknetzes für Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch in Betrieb genommen worden. Innenminister Ingo Wolf (FDP) startete die Anlage beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg. Neben der Testanlage beim LZPD wurden in Münster im Institut der Feuerwehr (IdF) und im Landesamt für Aus- und Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) weitere Sendeeinheiten in Betrieb genommen. In Münster werden die ersten Polizisten und Feuerwehrleute in der neuen Technik ausgebildet. Nach Angaben des Innenministeriums sollen sie ihr Wissen als Multiplikatoren innerhalb ihrer Behörden weitergeben. «Mehr als 170 000 Angehörige der Hilfsorganisationen und 40 000 Polizisten müssen in der neuen Technik bis zum Jahr 2010 fit gemacht werden», erläuterte Wolf.

    Bis dahin soll die digitale Funktechnik flächendeckend in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Polizei und Hilfsorganisationen im Land rüsten rund 26 000 Fahrzeuge um und tauschen etwa 80 000 Funkgeräte aus. 110 Leitstellen bei Feuerwehr und Polizei müssen an die neue Technik angepasst werden. Für Nordrhein-Westfalen betragen die zu erwartenden Kosten für Aufbau und 15-jährigen Betrieb des Digitalfunks rund 500 Millionen Euro. «Der Digitalfunk ist abhörsicher und bringt den Polizisten und damit den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit», sagte der Innenminister.

    Neben der Hochsicherheitsverschlüsselung biete er weitere Vorteile gegenüber dem bisher analogen Funk. So wird es unter anderem möglich sein, Datensätze statt Sprache zu übermitteln, die Funkqualität verbessert sich auch unter Extrembedingungen, und die Funkgeräte sind kleiner und leichter. Daneben bieten die Geräte zusätzliche Funktionen wie Einzelruf, Telefonieren und die Möglichkeit, Kurzmitteilungssysteme zu nutzen. ddp/map/uge
    http://www.ad-hoc-news.de/Politik-Ne...-NRW-gestartet


    Start der Referenzplattform für digitalen Behördenfunk in Nordrhein-Westfalen

    Mit dem berühmten Druck auf den Sprechknopf hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) die Referenzstandorte für die Einführung des digitalen BOS-Funks (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) in Betrieb genommen. An drei Standorten in Münster und Duisburg werden verschiedene Geräte und Leitstellen-Systeme getestet und die europaweite Ausschreibung vorbereitet. Insgesamt rechnet Nordrhein-Westfalen mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro.

    In Nordrhein-Westfalen werden etwa 370 Basistationen und 110 Leitstellen mit Funksendern für den BOS-Digitalfunk ausgerüstet. Bei der Polizei müssen etwa 10.000 Fahrzeuge, bei Feuerwehr und Rettungsdiensten 13.300, beim Katastrophenschutz 2500 Einsatzwagen mit dem neuen Funk ausgerüstet werden. Hinzu kommen rund 50.000 Handfunkgeräte für die Einsatzkräfte vor Ort. In den vorkalkulierten Kosten von 500 Millionen Euro ist auch Schulung von ca. 210.000 Personen enthalten, die mit dem neuen Funksystem arbeiten müssen.

    Der erste Abschnitt des Sendenetzes wird im Regierungsbezirk Köln in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Um diesen Kern herum wird das BOS-Netz Stück für Stück so erweitert, dass mit den installierten Basisstationen eine optimale Abdeckung erreicht wird. Mit dieser "heuristischen" Methode in der Feinplanung will man Probleme umgehen, die in den (topographisch einfacheren) Niederlanden beim Aufbau des C2000-Netzes den BOS-Funk behinderten. Dort wurde das Funknetz ausschließlich am Rechner geplant und wies nach der Installation etliche Funklöcher auf. Ob die ursprüngliche Zielvorgabe eingehalten wird, das Gesamtsystem bis 2010 zu errichten, sei nicht dramatisch, erklärte Innenminister Wolf zum Projektstart. Sicherheit gehe vor Schnelligkeit. "Der Aufbau des Digitalfunknetzes ist eines der größten technischen Modernisierungsprojekte für uns."

    Insgesamt werden 422 Feuerwehren und 96 Werkfeuerwehren sowie 55 Polizeibehörden neu ausgestattet. Mit Referenzanlagen bei der Zentrale für Polizeiliche Dienste in Duisburg und dem Institut der Feuerwehr sowie dem Landesamt für Ausbildung der Polizei (beide in Münster) wird die Interoperabilität verschiedener Systeme getestet. Derzeit sind Geräte von EADS, Motorola und Sepura im Test, weitere Hersteller sollen folgen. Im Unterschied zu anderen Bundesländern setzt NRW bei der Alarmierung von Einsatzkräften nicht auf die Alarmfunktion nach dem TETRA-Standard des neuen Digitalfunks, sondern auf den POCSAG-Standard mit einem eigenen digitalen Funknetz. Im Unterschied zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, wo die Zahl der Leitstellen stark verringert wird, behält Nordrhein-Westfalen seine Leistellendichte mit jeweils 55 Leitstellen für die Polizei und Feuerwehr/Rettungsdienste. Nur in Wuppertal und Remscheid werden die Leitstellen technisch zusammengelegt. Auch das vor allem von Niedersachsen betriebene Konzept der "bunten Leitstellen", die gemeinsam für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zuständig sind, wird nicht verfolgt, nachdem ein entsprechendes Pilotprojekt mit der Bewertung "nicht zweckdienlich" abgeschlossen wurde. (Detlef Borchers) / (jk/c't)
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/95123
    Geändert von fmjmp (29.08.2007 um 16:47 Uhr)

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