Moin moin,
nicht aufgeben. Wir finden schon das Richtige!
Ihr habt doch bestimmt einen Gruppenabend oder Bereitschaftsabend oder wie auch immer. In dem könnt Ihr doch über Einsätze sprechen. Sprechen mit Kameraden hilft meiner Meinung nach sowieso mehr als man denkt. Es muss nicht immer gleich ein Psychologe sein.
Bei uns läuft das so: In jedem Bereitschaftsabend wird von einem Mitglied ein Fall vorgestellt. Es geht um Alarmierung, Art des Notfalls, Arbeitsdiagnose, Therapie, Erläuterung des Krankheits- oder Verletzungsbildes etc. Durch eine gezielte Nachfrage z.B. "Wie fühltest Du Dich?" oder "Was meinen die Übrigen dazu?" kann man mit etwas Fingerspitzengefühl schon eine Diskussion loslösen, in der ein Einsatz dann auch emotional aufgearbeitet werden kann, besonders, wenn mehrere Mitglieder dabei waren.
Ausserdem gibt es noch ein Druckmittel, dass meiner Meinung nach immer zieht: Wer psychisch nicht mit den Einsätzen klarkommt, sich aber trotzdem nicht helfen lassen will, hat bei einem Einsatz zu seinem eigenen (seelischen) Schutz nichts zu suchen und wird deshalb einfach gesperrt! Klingt hart, ist aber das Beste. Man trägt ja schliesslich auch ein bisschen Verantwortung für seine Jungs und Mädels.
Gruß, Mr. Blaulicht





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