Es hört sich alles so gut an, doch man sollte mal tiefergehende Fragen stellen: es wird doch behauptet, dass auch GSM-BOS Gruppengespräche zulässt - also Jeder-hört-Jeden. Doch fragt mal, wieviel Teilnehmer in so einer Gruppe sein können? Die Antworten, die ich bekommen habe schwanken zwischen 12 und 16. ist doch vollkommen unzureichend.
Dann muss man auch mal Folgendes bedenken: alle GSM-Betreiber sind Privatunternehmen, die die Frequenzen nicht besitzen, sondern eine Zuteilung und Lizenz der RegTP haben. Diese Lizenzen laufen irgendwann aus und müssen neu beantragt und bezahlt werden. Der private Betreiber, der die BOS-Dienste in seinem Netz hat, könnte sich zurücklehnen und garnichts mehr in dieser Hinsicht unternehmen.
Diesen Wettbewerbsvorteil werden sich die anderen GSM-Betreiber nicht gefallen lassen. Chaos und "Erpressung" sind vorprogrammiert.

BOS sollte in staatlicher Hand bzw. unter staatlicher Aufsicht bleiben.